Geldsegen für Gersfeld: Zuschüsse für Kita „Rhönstrolche“ und Freibäder sichern wichtige Angebote

Bescheidübergabe in Gersfeld für die Kindertageseinrichtung und zwei Freibäder (von links): Sandra Mohr (Leiterin der Kinderkrippe), Pfarrer Helmut Stradal, Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt, Bürgermeister Dr. Steffen Korell, MdL Sebastian Müller und Andreas Boll (Leiter der Bauabteilung der Stadt Gersfeld. Foto: Sebastian Mannert

Geldsegen für die Rhönstadt: Gleich mehrere wichtige Einrichtungen in Gersfeld dürfen sich über kräftige Unterstützung freuen. Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und Landtagsabgeordneter Sebastian Müller brachten Fördermittel für eine Kita sowie für zwei Schwimmbäder mit in die Stadt – eine finanzielle Hilfe, die in Zeiten knapper Kassen besonders willkommen ist.

„Die finanzielle Hilfe für Gersfeld ist eine wichtige und lohnende Investition: Die Stadt investiert trotz schwieriger Lage in Ausbau und Sicherung der Kinderbetreuung. Das verdient eine deutliche Unterstützung“, machte Frederik Schmitt deutlich. Hintergrund: Gersfeld steckt weiterhin Geld und Energie in den Ausbau der Betreuung für die Kleinsten – ein Schritt, der ohne zusätzliche Hilfe kaum zu stemmen wäre.

Besonders die evangelische U3-Kita „Rhönstrolche“ profitiert von der Förderung. Fast 270.000 Euro an zusätzlichen Landesmitteln fließen in die Einrichtung. Für Bürgermeister Dr. Steffen Korell ist das eine große Entlastung: „Das ist für uns ein warmer Regen. Auch dank der Förderungen hat Gersfeld in diesem Bereich viel geschaffen.“ Die Stadt habe in den vergangenen Jahren viel für die Kinderbetreuung auf den Weg gebracht – und die neuen Mittel helfen, diesen Weg weiterzugehen.

Doch nicht nur die Kleinsten stehen im Fokus der Förderung. Auch die Schwimmbäder in Gersfeld und Dalherda werden unterstützt. Rund 48.000 Euro fließen in die Unterhaltung der beiden Anlagen. Für Frederik Schmitt ist das mehr als nur ein Beitrag zum Sportangebot: „Schwimmbäder sind gerade im ländlichen Raum mehr als Sportstätten. Es sind Treffpunkte für alle Generationen und damit entscheidende soziale Orte.“

Bürgermeister Korell sieht das genauso. Besonders das Freibad Gersfeld sei ein echtes Aushängeschild der Region. „Das Freibad Gersfeld mit dem 50-Meter-Becken, der Röhrenrutsche, der Sprunganlage und der großen Liegewiese ist eins der schönsten im Landkreis und als öffentliche Einrichtung für die Stadt als Wohnort, aber auch als Fremdenverkehrsort sehr wichtig“, betonte er.

Die Zuschüsse helfen der Stadt, das jährliche Defizit im Rahmen zu halten und den Betrieb des Schwimmbades auch weiterhin zu sichern. Denn klar ist: Ohne Unterstützung wäre das für viele Kommunen kaum möglich. Gleichzeitig bleibt das Bad damit ein Ort für Sport, Begegnung und Erholung. „Das ist ein Beitrag zur Förderung der Schwimmfähigkeit und der Gesundheit unserer Gäste insgesamt“, fügte Dr. Steffen Korell hinzu. +++


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