Hessens Justizminister Christian Heinz freut sich über die Ermittlungserfolge bei Geldautomatensprengungen in 2024. Er lobt die Task-Force-Einheit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. „Wir verfolgen Geldautomatensprengungen in Hessen mit Nachdruck. Die Ermittlungserfolge in 2024 belegen dies eindrucksvoll. Die Zahl der Taten hat sich dadurch verringert.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main geht diese Straftaten beharrlich an. Ich danke allen für dieses Engagement", betonte der Justizminister. Aktuell sitzen 17 Tatverdächtige in Untersuchungs- oder Auslieferungshaft. Die Gerichte verurteilten weitere 17 Personen in 2024 zu mehrjährigen Jugend- und Freiheitsstrafen. „Die Eingreifreserve bearbeitet fast alle Ermittlungsverfahren zu Geldautomatensprengungen in Hessen. Die Task Force trägt zu mehr Sicherheit bei", ergänzt der Justizminister.
Die hessischen Gerichte verhängten gegen erwachsene Mitglieder krimineller Organisationen Einzelfreiheitsstrafen von fünf bis sieben Jahren. Das Landgericht Gießen verurteilte einen Kopf einer Tätergruppierung am 20. Dezember 2024. Er erhielt zehn Jahre Haft für Planung und Organisation mehrerer Sprengungen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt klagte im Frühjahr 2024 sechs Personen an. Sie müssen sich wegen Sprengungen in drei Bundesländern verantworten. Erstmals erfolgte eine Anklage wegen versuchten Mordes durch die Explosionswirkung. Die Verhandlung läuft seit Dezember 2024 am Landgericht Frankfurt.
Die Zahl der Geldautomatensprengungen sank 2024 in Hessen deutlich. Die Statistik erfasste 24 Sprengungen. In 12 Fällen erbeuteten die Täter Bargeld. 2023 gab es noch 61 Fälle, davon 40 erfolgreiche Taten. Die Sprengungen verursachten 2024 Sachschäden von etwa 4,7 Millionen Euro. Die Täter stahlen über 740.000 Euro Bargeld. 2025 registrierte Hessen bisher eine Sprengung ohne Beute.
Die Eingreifreserve der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt koordiniert alle Ermittlungen zu Geldautomatensprengungen in Hessen. Sie kooperiert eng mit dem Landeskriminalamt und den Polizeipräsidien. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf ausländische Ermittler und EUROPOL. Gemeinsam bekämpfen sie dieses gefährliche Kriminalitätsphänomen. +++

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