Berlin. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat nach den Terror-Anschlägen in Paris davor gewarnt, in lähmende Angst zu verfallen. „Wir dürfen nicht in Angst erstarren“, sagte Gabriel am Montag in Berlin. Er selbst wolle beim Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstagabend in Hannover auf der Tribüne sitzen, kündigte der Bundeswirtschaftsminister an. Gabriel sprach sich zudem für einen „Neustart in der Flüchtlingspolitik im kommenden Jahr“ aus. Der Neustart müsse ein einheitliches europäisches Vorgehen sowie feste Kontingente beinhalten: „Niemand, der nach Europa will, soll auf dem Weg hierher sein Leben riskieren müssen“, betonte Gabriel. Den Äußerungen von Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU), der erklärt hatte, dass die Anschlags-Serie in Paris alles verändere, widersprach Gabriel energisch: Das sei der falscheste Satz, den man sagen könne. Söder hatte zuvor in der „Welt am Sonntag“ gefordert, über Grenzschließungen nachzudenken: „Die Zeit unkontrollierter Zuwanderung und illegaler Einwanderung kann so nicht weitergehen. Paris ändert alles.“ +++ fuldainfo
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