Mit dem Format „CDU vor Ort“ reagiert die Fuldaer CDU auf die ihr in Teilen des Stadtgebietes abhandengekommene Stammwählerschaft, wie auf der gestrigen Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes im Stadtteil Maberzell deutlich wurde. Man wolle auch in jenen Stadtgebieten – und -teilen sichtbar werden, in denen die CDU bei der letzten Bundestagswahl weniger gut abschnitt als erwartungsgemäß, wie u.a. die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Fuldaer Stadtparlament, Patricia Fehrmann, betonte, die auf die diesjährige Sommerbegehung der Fraktion in den Schulsommerferien verweis. Vor diesem Hintergrund will die CDU-Stadtverordnetenfraktion insbesondere den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Weitere Begehungen sollen neben der Fuldaer Innenstadt auch im Stadtteil Kämmerzell sowie Edelzell stattfinden. Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen in 2026 will man mit dem CDU-Format „CDU vor Ort“, das vor wenigen Wochen mit großer Beteiligung aus der Fuldaer Bürgerschaft startete und sich großer Beliebtheit erfreut, Präsenz zeigen.
Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes stand ganz im Zeichen der Kommunalwahlen 2026, für diese es neben der Listenaufstellung gilt, auch neue Parteimitglieder zu akquirieren, wie CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Bürgermeister Dag Wehner in seinen einleitenden Worten zur Begrüßung mitteilte. Wehner ging in wenigen Worten auf die Bundestagswahl im März dieses Jahres ein, bei der der heimische CDU-Wahlkreisabgeordnete Michael Brand MdB erneut mit einem starken Wahlergebnis in den Bundestag einzog. Das zeige nach Wehner, das Michael Brand die Wählerinnen und Wähler hierzulande noch abholen könne, aber man dürfe den politischen Gegner der AfD nicht unterschätzen und dort ansetzen, wo man über Jahrzehnte seine verlässliche Stammwählerschaft abholen konnte.
Gelingen soll das neben Inhalten u.a. mit frischen, neuartigen und lebendigen Formaten, wie „CDU vor Ort“ und der seit vielen Jahren bestehenden Stadtteilbegehung in den Schulsommerferien. Die hohe Beteiligung aus der Bürgerschaft bestärke die Fuldaer CDU darin, dass Formate wie diese richtig und wichtig sind, um für die Menschen sichtbar und ansprechbar zu sein, und um verlorengegangene Wählerstimmen zurückzuerobern. Die nächste „CDU vor Ort“-Veranstaltung ist am kommenden Freitag um 17 Uhr im Bildungsunternehmen Dr. Jordan in Fulda – dann zum Thema „Wie schützen wir unsere Kinder vor Kriminalität?“. Besonders begrüßt wurden neben Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, Fuldas früherer Oberbürgermeister und Vorgänger von Wingenfeld, Gerhard Möller sowie der Hessische Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration a.D. und Bürgermeister der Stadt Fulda a.D. Dr. Wolfgang Dippel. Das nächste Mal tritt der CDU-Stadtverband Fulda am 22. Oktober dieses Jahres für Neuwahlen zusammen. Für den nächsten Kreisparteitag Anfang Juli wurden alle Delegierten unter keiner ungültigen Stimme gewählt. +++ jessica auth
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