Fulda/Wiesbaden. Der Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, hat heute in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden offiziell die Bewerbung für die Ausrichtung des Hessentags in 2021 an den Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Axel Wintermeyer, übergeben. Begleitet wurde er von einer Vielzahl von Delegierten aus dem städtischen Parlament. Mit breiter Mehrheit hatte die Fuldaer Stadtverordnetenversammlung am 27. Oktober für eine Bewerbung der Stadt um die Ausrichtung des Hessentags 2021 gestimmt.
Besondere Grußworte von Seiten des Staatssekretärs galten neben dem Oberbürgermeister der Stadt Fulda, dem Bürgermeister der Stadt Fulda, Dag Wehner, dem Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt, der Stadtverordnetenvorsteherin der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung, Margarete Hartmann, den mitgereisten Vereinen und Institutionen sowie dem Fuldaer Brunnenpaar – letzteres nach den Worten Wintermeyers eine „Institution in Fulda“ darstelle.
Staatssekretär Axel Wintermeyer deutete die Tatsache, dass der OB heute von einer unkonventionell großen Delegation begleitet wurde, als eine „eindeutige Botschaft“, die aus der Stadt Fulda überbracht wurde. Wie der Chef der Hessischen Staatskanzlei weiter mitteilte, fungiere 2021 für Hessen als „besonderes Jahr“. So wird Hessen in 2021 sein 75. Jubiläum als junges Bundesland feiern.
„Das Bestreben Ihrer Stadt Fulda nach einer umfassenden Stadtentwicklungsperspektive für Wohnen, für Leben und für Arbeit wird auch im nächsten Jahrzehnt aufgrund unserer entschiedenen Landesgartenschau im Jahr 2023 sicherlich gekrönt werden“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Axel Wintermeyer, heute in Wiesbaden, der in diesem Kontext daran erinnerte, dass Fulda bereits 1990 den Hessentag sowie vier Jahre später, 1994, die Landesgartenschau ausgetragen hatte – somit die Ausrichtung des Hessentags und der Landesgartenschau in Fulda zukünftig eine Abfolge in ähnlicher Struktur aufweise – diese Gegebenheit Wintermeyer als positives Zeichen deutete. Wie Axel Wintermeyer heute sagte, würde mit einer Austragung, wie sie beispielsweise ein Hessentag oder eine Landesgartenschau darstellt, immer auch das Wir-Gefühl einer Stadt gestärkt werden, zumal die beiden zukünftigen Gegebenheiten in der Stadt Fulda immer auch mit einem Image-Gewinn für die ausführende Stadt korrelieren. Weiter sprach sich Wintermeyer gegenüber der Delegation positiv gegenüber der Machbarkeitsstudie aus, die die Stadt Fulda im Vorfeld aufgelegt hat.
Staatssekretär Axel Wintermeyer: „Der Hessentag bleibt stets ein Fest der Möglichkeiten – da legen wir als Hessische Landesvertretung sehr großen Wert darauf. Wir haben früher sehr starke Vorgaben gemacht, wie ein Hessentag abzulaufen hat; Heute geben wir den ausrichtenden Städten eine größtmögliche Flexibilität, selbst zu entscheiden, wie sie den Hessentag gestalten wollen. Wichtig ist uns lediglich, dass die fünf Kernmodule – die Landesausstellung, das Festzelt als ‚Forum für Gesellschaftliche Dialoge und wichtige Themen‘, die Sonderschau ‚Natur auf der Spur‘, der Festzug sowie die Park- und Abstellflächen – abgedeckt sind.“
Fuldas Oberbürgermeister, Dr. Heiko Wingenfeld, bedankte sich, die Bewerbung für den Hessentag in 2021 heute in Wiesbaden mit einer so großen Delegation eingereicht haben zu dürfen und verwies in diesem Zusammenhang darauf, mit welch großer Begeisterung die Bewerbung auf den Weg gebracht worden sei. Wingenfeld selbst, sieht diese Freude vor allem in den Erfahrungen, die die Stadt Fulda mit der Ausrichtung des Hessentags und der Landesgartenschau in der Vergangenheit machte, begründet. In Anbetracht der in Fulda zukünftig bevorstehenden Jubiläen im Kontext der Kloster- und Stadtgeschichte, möchte Fulda, wie Oberbürgermeister Wingenfeld heute sagte, als stetig wachsende, osthessische Metropole auch in Zukunft gerne Gastgeber sein sowie sich weiterentwickeln. +++ jessica auth
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Vielen Dank für diesen „normalen“ Bericht. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Das, was ich in diesem Zusammenhang verfolgt habe, erschreckt mich. Da wird jeder Mist auf Facebook und sonstigen Sozialen Netzwerken gepostet und dann kommen auch noch Berichte. Das Ganze können Schülerzeitung machen; Journalisten sollten von dieser dümmlichen Art der Berichterstattung Abstand nehmen. Ein Satz ein Bild okay, mehr aber nicht. Das sollte es gewesen sein. Die Gesangseinlage hätte man besser lassen sollen, Fulda wird das Rennen sicher machen.