Fulda legt Widerspruch gegen Zensus ein

Fulda Panorama

Fulda hat nun ebenso wie zuvor schon Hanau und Gießen Widerspruch gegen das Ergebnis des Zensus 2022 eingelegt. Der Zensus ist eine offizielle Erhebung, die statistische Daten über die Bevölkerung sammelt und analysiert. Diese Erhebung dient als Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen. Auch in Fulda zweifelt man die ermittelte Einwohnerzahl an.

Während im Melderegister, einem offiziellen Verzeichnis aller in einer Gemeinde gemeldeten Personen, 69.000 Einwohner verzeichnet sind, zählte das Statistische Landesamt lediglich knapp 65.000 Einwohner. Zum Stichtag im Juni 2022 hätten in Fulda rund 69.300 Einwohner gelebt – rund 4.600 mehr, als der Zensus beim Hessischen Statistischen Landesamt angebe, teilte die Stadt dem hr mit.

Nach Angaben des Magistrats der Stadt Fulda, welcher die örtliche Verwaltungsbehörde darstellt, ist diese Diskrepanz nicht nachvollziehbar. Daher erhebt die Stadt formell Widerspruch. Ein Widerspruch ist ein Rechtsmittel, mit dem man eine behördliche Entscheidung anfechten kann. Fulda verlangt zudem Einsicht in die Verwaltungsvorgänge des Zensus, um die Basis der Zahlen zu verstehen. Diese Einsicht ist wichtig, um Transparenz zu schaffen und die Korrektheit der Daten sicherzustellen. +++


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