Fulda bleibt der Touristenmagnet in Osthessen

692.936 Übernachten gezählt

Im Jahr des Jubiläums „1275 Jahre Fulda“ konnte die Stadt 2019 sowohl bei der Zahl der Gästeankünfte als auch bei den Übernachtungen erneut kräftig zulegen und verfehlte die Marke von 700.000 Übernachtungen nur ganz knapp. Im hessenweiten Vergleich hat sich Fulda in der Spitzengruppe der Touristenstädte etabliert und rangiert dort lediglich hinter Großstädten wie Frankfurt, Kassel und Wiesbaden sowie hinter ausgesprochenen Urlauberorten wie Willingen im Sauerland oder großen Kurorten wie Bad Wildungen oder Bad Nauheim. Übrigens: Erstmals überrundete Fulda die Universitätsstadt Darmstadt bei den Übernachtungszahlen.

Von Januar bis Dezember 2019 kamen insgesamt 420.627 Gäste in Fulda an, das 4,9 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres (gezählt werden nur in der Statistik des Landes jeweils nur Personen, die für mindestens eine Übernachtung in einem Beherbergungsbetrieb im Stadtgebiet bleiben; in die Statistik fließen dabei nur die Zahlen aus solchen Betriebe ein, die zehn oder mehr Betten anbieten; kleinere Pensionen o.ä. werden z.B. nicht erfasst). Insgesamt wurden 692.936 Übernachten gezählt, das waren 4,7 Prozent mehr als 2018. Zu einem aus Sicht der Hoteliers immer attraktiveren Monat entwickelt sich dabei offenbar der Dezember: Hier wurden gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat 8,9 Prozent mehr Gästeankünfte gezählt; und bereits 2018 war die entsprechende Dezemberzahl gegenüber 2017 um 8,6 Prozent gestiegen. „Hier dürfte eine Rolle spielen, dass der Fuldaer Weihnachtsmarkt auch überregional immer mehr als besondere Attraktion wahrgenommen wird sowie in diesem Jahr mit dem ,Winter-Varieté‘ erstmals auch zwischen Weihnachten und Silvester ein zusätzliches touristisches Highlight gesetzt wurde“, erläutert Elisabeth Schrimpf, Abteilungsleiterin Tourismus und Kongressmanagement der Stadt Fulda.

Nicht von der Übernachtungsstatistik erfasst sind natürlich die vielen Tausend Tagestouristen, die Fulda besuchen ohne zu übernachten, aber gleichwohl auch einen wichtigen Faktor für den innerstädtischen Einzelhandel und die Gastronomie darstellen. Gerade im Jubiläumsjahr dürfte deren Zahl angesichts vieler Großereignisse und Konzerte noch einmal kräftig gestiegen sein. Ein Indikator für die Entwicklung der Zahl der Tagestouristen kann die Zahl der Stadtführungen dienen: Im Jubiläumsjahr 2019 gab es die neue Rekordzahl von 6.023 Führungen (+12 Prozent) mit insgesamt 85.295 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (+6 Prozent). +++ pm

 
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