Freisprechungsfeier der Elektro-Innung Fulda mit 83 Absolventen

‚Made in germany‘ zeichnet das Handwerk aus

Freisprechungsfeier der Elektro-Innung vor idyllischer Kulisse an der Kneshecke. Foto: dreizehnnullvier media

Einen besseren Rahmen hätten sich die 83 geladenen Junggesellinnen und Junggesellen des Elektrohandwerks nicht wünschen können: Vor der idyllische Seekulisse an der Kneshecke in Dipperz/ Friesenhausen konnten die Absolventen ihre Gesellenbriefe in Empfang nehmen. Eingeladen waren neben dem aktuellen Abschluss-Jahrgang auch die beiden „Corona-Jahrgänge“ 2020 und 2021, die bisher auf eine Freisprechungsfeier verzichten mussten.

Die Moderation hatte Gerd Röder als Vorstandsmitglied der Elektro-Innung übernommen, der neben den ehemaligen Auszubildenden auch deren Familien und Freunde sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen konnte. In seiner Ansprache verdeutlichte der Lehrlingswart, dass das Elektro-Handwerk große Entwicklungschancen biete: „Im Handwerk wird es nie langweilig, die Betätigungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie nie zuvor und gerade das Thema Energie steht dabei im Blickpunkt.“ Den jungen Berufskollegen wünschte Röder eine große Portion Selbstbewusstsein: „Ihr seid genau die Fachkräfte, die heute gebraucht werden. Ihr seid für die Wirtschaft unverzichtbar.“ Einen Appell richtete er an Politik, die Handwerkerausbildungen finanziell stärker zu berücksichtigen. „Wir brauchen nicht nur Hochschul-Absolventen, sondern auch Praktiker.“

Verbunden mit seinen Gratulationen freute sich Landrat Bernd Woide, dass gerade die Region Fulda über ein lebendiges und vielfältiges Handwerk verfüge. „Tragt dazu bei, dass es so bleibt, Ihr habt Euch einer wichtigen Aufgabe gestellt.“ Der Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) betonte, dass neben den akademischen Berufen auch das Handwerk wichtig sei: „Wir brauchen Euch, Eure Zukunft ist nicht nur wegen des Fachkräftemangels sicher, sondern insbesondere wegen Eurer hohen Arbeitsqualität. ‚Made in Germany‘ zeichnet uns im Handwerk aus. Daher erweitert Euer Können kontinuierlich.“ Grüße überbrachte auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Müller (CDU): „Ihr habt einen soliden Grundstein für Euren Beruf gelegt. Für den Landkreis Fulda ist ein starkes Elektrohandwerk ganz entscheidend.“ Dies sei auch auf die vielen engagierten Betriebe zurückzuführen, die sich Zeit für ihre Auszubildenden nehmen.

Als Mitglied des Landtags erinnerte sich Markus Hoffmann (Bündnis 90/ Die Grünen) an seine eigene Freisprechung vor 40 Jahren: „Die Freude war damals groß und das ist sicherlich heute bei Ihnen ebenso. Dieser Beruf bietet viele Möglichkeiten der Weiterbildung, richten Sie Ihren Blick auf den Klimaschutz, dabei ist das Elektro-Handwerk der beste Partner.“
Glückwünsche der Kreishandwerkerschaft Fulda überbrachte deren Geschäftsführerin Gabriele Leipold und forderte die Junggesellinnen und Junggesellen auf, dem Handwerk treu zu bleiben und die vielfältigen Berufs- und Karrierechancen zu nutzen.

Weitere Grußworte kamen vom Studiendirektor der Ferdinand-Braun-Schule, Michael Franke sowie vom Vorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses, Ulrich Fritz. Als Prüfungsbeste der Jahrgänge Sommer 2020 und Winter 2020/2021 wurden Lutfi Eywaz, Martin Sawatzky (beide R+S solutions GmbH, Fulda) und Philipp Pappert (Fröhlich + Röbig Elektrotechnik GmbH, Fulda) geehrt. Prüfungsbeste des Sommers 2021 und im Winter 2021/ 2022 waren Bernhard Lansmann (Elektro Heil GmbH &Co.KG, Neuhof), Christian Littau (R+S solutions GmbH, Fulda) und Pius Ritz (Elektro Ritz, Burghaun). +++

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Letzte Aktualisierung: 06.10.2022, 05:22 Uhr
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