Freie Wohlfahrtspflege fordert Milliarden-Förderprogramm für Klimaschutz in sozialen Einrichtungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat die Auflage eines Förderprogramms für Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen von Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege gefordert. Die BAGFW empfiehlt, dieses Programm mit einem Volumen von insgesamt 10 Milliarden Euro auszustatten, das in Tranchen über das Sondervermögen in den Bundeshaushalt ab dem Jahr 2027 eingestellt werden soll. Ein solches Programm würde nicht allein dem Klimaschutz dienen, sondern auch das Sozialsystem, die Krisenresilienz und die deutsche Wirtschaft stärken.

Mit einem Schreiben an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten hat sich der Caritasverband für die Diözese Fulda e.V. dieser Forderung angeschlossen. In dem Schreiben appelliert der Verband – ebenso wie die BAGFW – an die Entscheidungsträger und politischen Einflussnehmer, das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität oder den Klimatransformationsfonds zu nutzen, um notwendige Sanierungen in den Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege möglich zu machen.

„Die Freie Wohlfahrtspflege kann mit ihren zahlreichen Einrichtungen einen hohen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn denn die energetische Sanierung dieser finanziell möglich ist. Leider fehlt es hier häufig an den nötigen Mitteln. Auch das Thema Klimaanpassung ist ein wichtiges für uns, da wir unser Klientel schützen müssen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. Mehr als 100.000 Immobilien unterhält die Freie Wohlfahrtspflege in ganz Deutschland und hat damit immensens Potenzial, um zur Erreichung der Klimaschutzziele beizutragen. Eine Sanierung der Sozialimmobillien bietet Einsparpotenziale von mindestens vier Millionen Tonnen CO₂ p.a. +++


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