Wilhelm Hartmann, Vorsitzender der Freien Wähler Fulda, vertrat Engin Eroglu bei der traditionellen Waldbegehung des Hessischen Waldbesitzerverbands in Reiskirchen-Ettingshausen. Eroglu, Mitglied des Europäischen Parlaments, weilte zeitgleich in Brüssel.
Hartmann, stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Ländliche Räume und stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Wolf der Freien Wähler, nahm an der Veranstaltung teil, die unter dem Motto „Der Mensch – Der Wald – Das Leben“ stand.
Gemeinsam mit Landtagsabgeordneten verschiedener Parteien informierte er sich über die Herausforderungen der Waldbewirtschaftung. Förster a.D. Dieter Illhardt führte die Gruppe durch das Waldgebiet des Forstbetriebs Bleiwald und erläuterte die Anpassungen der Pflanzenauswahl an den Klimawandel.
Hartmann betonte die Notwendigkeit einer ökonomischen und ökologischen Balance in der Waldbewirtschaftung. Dabei sollten fachliche Praxis und gesunder Menschenverstand im Vordergrund stehen.
Der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbands, Carl Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont, kritisierte den Entwurf zur Veränderung des Bundeswaldgesetzes und die für 2025 geplante EU-Verordnung EUDR als nicht praxistauglich. Der bürokratische Aufwand würde die Forstbetriebe massiv belasten.
Hartmann sagte zu, die Anliegen der Waldbesitzer in die Parteistruktur der Freien Wähler einzubringen. „Wir gründen am 18.10.2024 die hessische Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft & Forst“, so Hartmann, um die Ernsthaftigkeit seiner politischen Unterstützung des ländlichen Raumes zu unterstreichen. +++
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