Freie Demokraten: Aus Kaufhof-Kerber-Areal könnte ICE-City Fulda werden

Oberbürgermeister Dr. Hamberger hatte Weitsicht bewiesen

Nach vielen Jahrzehnten schlossen letztes Wochenende die Türen des Kaufhof-Warenhauses für immer. Mitten in der Innenstadt droht Leerstand. Die Freien Demokraten schlagen nun eine ICE-City am Standort Bahnhofstraße vor. Dr. iur. Amin Aschdjai-Benissi, beruflich Immobilienexperte in Frankfurt und #Fulda21 Botschafter, sagt dazu:

„Vor vielen Jahrzehnten hatte der damalige Oberbürgermeister Dr. Hamberger Weitsicht bewiesen und mit dem Bau des ICE-Bahnhofes in Fulda ein visionäres Projekt vorangetrieben, von dem wir bis heute profitieren. Das Kongresszentrum Esperanto belegt das besonders. Jetzt ist es an der Zeit mit der ICE-City-Fulda den nächsten Schritt zu gehen. ICE-City ist ein modernes Büroquartier, in dem Flächen für nationale und internationale Unternehmen, Startups und Gründer zur Verfügung gestellt werden können. Hier sollen flexible Miet- und Nutzungskonzepte ermöglicht werden, die Freelancer, Kreative und im Vertrieb Selbstständige genauso nutzen können, wie ein Dax-Konzern, der sich mit einer Entwicklergruppe für ein oder zwei Jahre einmietet.“

Dr. iur. Amin Aschdjai-Benissi weiter: „Das ICE-Kreuz Fulda mit über 190 täglichen Verbindungen und kurzen Fahrzeiten nach Berlin, Hamburg, München oder Stuttgart, ist sehr attraktiv. Warum spielen wir diesen besonderen Mehrwert nicht gezielt und selbstbewusst aus? Hohe Flexibilität, schnelle Erreichbarkeit und nachhaltige CO2-Bilanzen im Bahnverkehr werden für Unternehmen immer wichtiger. Deshalb schlagen wir ein Quartier vor, indem diese Philosophie umgesetzt werden kann. Leider hat Kaufhof nun geschlossen. Bevor nun jahrelanger Leerstand droht, sollten wir überlegen, ob das Areal an der Bahnhofstraße ein geeigneter Standort für ein ICE-Quartier sein könnte. Fußläufig vom Bahnhof erreichbar, mitten in der Stadt gelegen und damit möglicher Impulsgeber für Einzelhandel und Gastronomie im Umfeld. Ich kann mir vorstellen, dass diese Vorteile im Rahmen eines national und international ausgerichteten Vermarktungskonzepts überzeugen, zumal mit dem Ausbau der ICE-Trasse nach Frankfurt die internationale Finanzmetropole mit dem größten Flughafen künftig nur noch gut 30 Minuten entfernt wäre.“

Mario Klotzsche, Kreisvorsitzender Freien und Demokraten erklärt dazu: „#Fulda 21 ist eine Initiative der Freien Demokraten, die allen Interessierten parteiübergreifend offen steht und dazu einlädt, Visionen und Konzepte für die Zukunft der Region zu entwickeln. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Aschdjai-Benissi einen Profi gewinnen konnten, der aufgrund seiner beruflichen Stationen in Wien, Brüssel und Washington den Blick von außen mitbringt und uns deutlich macht, welche Potentiale die Region Fulda hat, wenn man konstruktiv nach vorne schaut und den Mut hat, auch große Ideen zu entwickeln, wie damals die Generation von Dr. Hamberger.“ +++ nh/pm

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1 Kommentar

  1. Was soll das werden, ein “ICE-Quartier”? Durchreisende Manager als Impulsgeber für den Einzelhandel? Hä? Ein Manager auf der Durchreise, der einen Schnellkochtopf für seine heimische Küche erwirbt? Oder der doch eher die Gastronomie beflügelt, indem er ein Steak verzehrt? Typisch FDP, so einen unkonkreten Quatsch zu befürworten. Hört sich nach Wirtschaft an, hört sich also gut an… blabla. Wenn man mich fragt: Das ist alles undurchdachter Käse. Manager auf der Durchreise brauchen keine derartigen Flächen, um glücklich zu werden, denen reicht ein Hotelzimmer. Für Firmen ist ein Standort in Fulda auch nur dann interessant, wenn hier mehr passiert als Durchreise. Wenn hier also ein Verwaltungs- oder Produktionsstandort wäre. Das wird sich nur anhand eines leerstehenden Kaufhauses allerdings nicht initiieren lassen. Und dann werfen wir mal einen Blick auf den schlauen Schwätzer: Ein Jurist. Juhu! Das habe ich mir gerade gedacht. Ein Jurist. Zu allem fähig, zu nichts zu gebrauchen. Vom Startup bis zum Dax-Konzern, fußläufig vom Bahnhof zu erreichen… Sprechblasen, die leicht zu erzeugen sind. Welcher Dax-Konzern braucht heute fußläufig erreichbare Büroflächen in Fulda? Genau: Keiner. Welcher Startup kann sich die Miete in der Innenstadt, fußläufig zum Bahnhof, leisten? Genau: Keines. Es ist doch erfrischend, dass die Prügelstrafe für kreative Juristen mit idiotischen Ideen abgeschafft wurde, sonst würde das Geschrei tagelang durch die Innenstadt hallen…

Demokratie braucht Teilhabe!