Freibad-Saison geht wieder los – Rosenbad öffnet am 22. Juni

In wenigen Tagen ist es so weit: Nachdem die Landesregierung grünes Licht für die Öffnung von Schwimmbädern gegeben hat, kann auch das Rosenbad in Fulda in die Freibad-Saison starten. Ein umfangreiches Hygienekonzept dient dem Schutz der Badegäste und des Personals. Dazu gehören definierte Zeitfenster für den Schwimmbadbesuch und ein Online-Ticket-System. Erstmals geöffnet wird das Freibad Rosenau in diesem Jahr am 22. Juni um 09:00 Uhr. „Wir freuen uns sehr, wieder einen Besuch im Freibad Rosenau ermöglichen zu können. Das ist ein Gewinn an Lebensqualität und ein Beitrag zur Normalität“, betont Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. „Wir bitten alle Badegäste um Geduld und um Verständnis für die notwendigen Auflagen und Einschränkungen, die vor allem ihrer Gesundheit dienen.“ Auch der Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, Martin Heun, unterstreicht seine Freude darüber, dass der Badebetrieb wieder starten kann: „Die durch die Corona-Pandemie bedingte Schließung unserer Bäder hat uns und die Mitarbeitenden unserer Bäderbetriebe hart getroffen. Deshalb sind wir alle froh, das beliebte Freibad Rosenau nun wieder öffnen zu können.“

Entzerrung

Kern des umfangreichen Hygiene- und Präventionskonzepts ist die Entzerrung und damit die Reduzierung direkter Kontakte im Schwimmbad: Dies soll das Ansteckungsrisiko minimieren. Dazu werden für die Badegäste täglich zwei Zeitfenster eingerichtet: von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr. Ein drittes Zeitfenster von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr ist dem Vereinstraining vorbehalten. Dazwischen wird das Bad jeweils umfangreich gereinigt und desinfiziert. Pro Zeitfenster können aktuell maximal 500 Personen eingelassen werden, von denen gleichzeitig 220 Personen in den Becken sein dürfen.

Tickets im Online-Shop

Badegäste müssen zuvor online ein Ticket für ein bestimmtes Zeitfenster kaufen. Im Rosenbad selbst findet kein Kartenverkauf mehr statt. Die Buchungssoftware stammt von einem erfahrenen IT-Partner, der damit bereits mehr als 1.000 Bäder ausgestattet hat. In diesem Jahr gibt es nur Einzelkarten, keine Saisonkarten. Kinder unter 10 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. In allen überdachten Bereichen (Eingang, Toiletten usw.) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Darüber hinaus sind Desinfektionsspender installiert. Die Liegewiesen stehen zur Verfügung. Zu den Becken gibt es nur einen einzigen Zugang über den Aufgang nahe der Cafeteria. Dort werden die Schwimmgäste gezählt, um die Obergrenze von 220 Personen im Wasser sicherzustellen. In den Becken sind Doppelbahnen abgetrennt, in denen jeweils nur im Kreis geschwommen werden kann. Das Kinderplanschbecken bleibt vorerst geschlossen. Die Cafeteria kann unter Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet werden. „Aufgrund der Pandemie hat sich Vieles verändert – das ist im Schwimmbad nicht anders. Vorsicht und Umsicht haben für uns höchste Priorität“, kommentiert Fuldas Bürgermeister Dag Wehner, der für die Sportanlagen in der Stadt Fulda zuständig ist. „Für uns als Bäderstadt ist die Öffnung des populären Rosenbads in der aktuellen Situation ein Lichtblick und ein positives Signal. Die Bäder Betriebs GmbH der RhönEnergie Fulda hat sich hier schwer ins Zeug gelegt.“

Schritt für Schritt

„Mit unserem Sicherheitskonzept fahren wir auf Sicht“, betont Martin Heun. „Wir steigen Schritt für Schritt wieder in den Badebetrieb ein und werden genau beobachten, wie unsere Schutzmaßnahmen greifen. Eine Pandemie-Situation wie diese hat von uns ja noch niemand erlebt. Wenn nötig, werden wir nachjustieren.“ Der Erfolg des unter Corona-Vorzeichen veränderten Badebetriebs hänge wesentlich vom Verhalten der Badegäste ab. „Wenn sich alle an die notwendigen Regeln halten, können wir später die eine oder andere Einschränkung vielleicht sogar weiter zurückfahren“, hofft Heun. „Jetzt wünschen wir allen Badegästen zuerst einmal viel Freude!“ +++

Info: Eintrittskarten nur online

Online-Tickets gibt es unter www.re-fd.de/freibad-rosenau
– Die Tickets können bis zu drei Tage im Voraus gekauft werden
– Eine Zahlung erfolgt wie in Online-Shops üblich direkt am Ende des Bestellvorgangs
– Dazu stehen zahlreiche digitale Zahlungsmethoden zur Verfügung


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1 Kommentar

  1. Die vielen Demonstrationen im Freien mit Tausenden Teilnehmern, die sich sicherlich nicht an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten haben, haben doch mehr als offensichtlich gezeigt, dass das Risiko einer Ansteckung im Freien extrem gering ist. Die Fallzahlen sinken und sinken. Eine größere „Feldstudie“ unter echten Bedingungen kann sich doch kein Wissenschaftler wünschen.

    Trotzdem gelten für Sportarten im Freien abstruse Sicherheitsregeln, die auf scheinbar willkürlichen Annahmen getroffen wurden.

    a) Weshalb dürfen nur 500 Personen ins Freibad? Welche Zahlen liegen dieser Begrenzung zu Grunde? Es gibt dort genug Platz um weit mehr als 2 Meter Abstand zu halten, um sich bspw. einfach zu sonnen.

    b) Wie kommt man auf diese seltsamen Zeitfenster? Arbeitnehmer können nach Feierabend nun einfach nicht mehr ins Bad, weil es dem Vereinstraining vorbehalten ist? Die Vereinsleute sind doch eh im Schwimmerbecken, drumherum gibt es doch noch mehr als genug Möglichkeiten sich unter den geltenden Regeln aufzuhalten…

    Die allgemeinen Regeln zum Abstand und zur Hygiene machen alle Sinn und auch der Kauf der Eintrittskarte über das Internet. Aber einige Regulierungen ufern ins Lächerliche aus, entbehren jeglicher wissenschaftlicher Grundlage und machen den Freibadbesuch unnötig angespannt.

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