Das Meinungsforschungsinstitut Forsa kritisiert, dass die Politik den Fokus auf die falschen Themen setze. „Viele politische Akteure halten die Migration für das wichtigste Thema, dabei ist für die Bürger mit großem Abstand die wirtschaftliche Lage das größte Problem“, sagte Peter Matuschek, Geschäftsführer von Forsa, der „Rheinischen Post“ mit Blick auf die Ergebnisse des „Deutschland-Monitor 2025“.
Bei der Bundestagswahl hätten viele Wähler die Hoffnung gehabt, dass sich die Bundesregierung mehr um die Wirtschaft kümmern werde. „Die Merz-Regierung bleibt dabei bislang hinter den Erwartungen zurück. Das schadet der Zufriedenheit mit und dem Vertrauen in die Bundesregierung“, sagte der Meinungsforscher.
In Anbetracht der hohen Umfragewerte für die AfD vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland forderte Matuschek, dass die demokratischen Parteien weiterhin die Brandmauer zur AfD beibehalten. „Die Politiker vor Ort in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern müssen den Menschen dort deutlich machen, dass sie sich mit deren Problemen beschäftigen, um Vertrauen zurückzugewinnen“, sagte er. +++
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