Berlin. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat eine Generalüberholung des deutschen und europäischen Lebensmittelrechts gefordert. Zwar seien der Schutz vor Täuschung und der vorsorgende Gesundheitsschutz im bisherigen Recht vorgesehen, würden häufig allerdings nur mangelhaft umgesetzt, wie aus einer Analyse der deutschen und europäischen Lebensmittelgesetzgebung, die Foodwatch am Mittwoch vorstellte, hervorgeht. Zahllose Einzelgesetze begünstigten Gesundheitsgefährdung und Irreführung der Verbraucher, statt sie zu schützen, so die Organisation.
So seien beispielsweise irreführende Etikettierungs- und Werbepraktiken, unklare Nährwertangaben und irreführende gesundheitsbezogene Aussagen möglich. Die Möglichkeit der Straffreiheit bei Selbstanzeige eines Futtermittelherstellers - beispielsweise bei einer Dioxinbelastung - sei "keine Abschreckung, sondern sogar ein Anreiz zum Futtermittelpanschen". Foodwatch forderte daher unter anderem ein effektives Rückverfolgbarkeitssystems über die gesamte Lieferkette und umfassende Informationspflichten für Behörden und Unternehmen. +++ fuldainfo
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