Förderung der überbetrieblichen Ausbildung in Hanau

Die starke überbetriebliche Ausbildung ist ein gutes und wichtiges Argument

Landrat Thorsten Stolz (Mitte) besprach mit Axel Hilfenhaus (links) und Martin Gutmann in Gelnhausen aktuelle Themen des Handwerks. Dabei sagte er eine weitere Förderung des BTZ zu.

Hanau. Landrat Thorsten Stolz hat sich mit dem Hanauer Kreishandwerksmeister Martin Gutmann sowie dem Geschäftsführer Axel Hilfenhaus in Gelnhausen über aktuelle Themen des Handwerks ausgetauscht. Dabei sagte Stolz zu, auch weiterhin die Arbeit des Berufsausbildungs- und Technologiezentrums Hanau (BTZ) zu unterstützen. „Die starke überbetriebliche Ausbildung bei der Kreishandwerkerschaft in Hanau ist ein gutes und wichtiges Argument für junge Menschen, gezielt eine Ausbildung in der Region anzustreben“, so Stolz, der bei dieser Gelegenheit einen Zuschuss über 12.000 Euro fürs BTZ überreichte.

Im Berufsausbildungs- und Technologiezentrum Hanau werden überbetriebliche Unterweisungslehrgänge für die Auszubildenden des Handwerks aus dem Raum Hanau sowie teilweise aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis angeboten. Die Betriebe erhalten dort die Möglichkeit, ihren Auszubildenden eine tiefergehende fachpraktische Ausbildung zukommen zu lassen. Die überbetriebliche Unterweisung im BTZ versteht sich als Ergänzung zum dualen System, also zur Ausbildungstätigkeit in der Berufsschule sowie im Ausbildungsbetrieb. Neben einzelnen fachspezifischen Werkstätten für die praktische Ausbildung stehen moderne Schulungsräume für die theoretische Arbeit zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit den Innungen und mit öffentlichen Fördergeldern, darunter vom Main-Kinzig-Kreis, werden jährlich mehr als 1.500 Auszubildende in 150 Lehrgangswochen geschult.

Landrat Thorsten Stolz dankte der Kreishandwerkerschaft sowie den Ausbildungsbetrieben im Main-Kinzig-Kreis, dass sie einen so großen Wert auf eine fundierte Qualifizierung ihrer jungen Frauen und Männer legen. „Die Kreishandwerkerschaft bereitet damit ihren Fachkräften von morgen den Weg, und in erster Linie sind das die Fachkräfte, die wiederum die heimischen Betriebe auch in der nächsten Generation am Laufen halten“, so Stolz. +++

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