Flüchtlingskrise: Schulz beklagt mangelnde Solidarität in Europa

Brüssel. Nach dem Flüchtlingsgipfel in Brüssel hat EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mangelnde Solidarität in Europa beklagt. „Einige Mitgliedsländer scheinen immer noch zu glauben, dass es bei dem Flüchtlingsdrama um ein Problem geht, dass man auf Nachbarstaaten abschieben kann“, sagte Schulz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dies sei „grotesk“, denn ohne eine „kraftvolle europäische Antwort“ werde nichts gelöst werden.

Die Beschlüsse des jüngsten Gipfeltreffens seien „ein erster Schritt“, dem weitere folgenden müssten, so Schulz. Inzwischen gehe es darum, „zu verhindern, dass uns der Laden in Europa um die Ohren fliegt“, betonte der EU-Parlamentspräsident. „Wenn wir die Herausforderungen nicht in den Griff bekommen, werden nachfolgende Generationen zu Recht den Kopf schütteln über das politische Versagen einiger in einer so kritischen Situation.“

Konkret forderte Schulz: „Wir brauchen eine noch massivere diplomatische Anstrengung, um den Konflikt in Syrien zu beruhigen. Wir brauchen die großzügige finanzielle Unterstützung des Libanon, von Jordanien und der Türkei, wo Millionen von Flüchtlingen sitzen. Wir brauchen die Sicherung der EU-Außengrenzen und eine faire Verteilung der Flüchtlinge.“ +++ fuldainfo

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3 Kommentare

  1. Das Fluechtlingsproblem kann nur in den Ursprungslaendern erledigt werden.M.a.W. die Politik muss ihren eigenen Mist raeumen.Man hat schon die PatriotRakete aus der Tuerkei weggeholt,die syrische Terroristen beschuetzt haben,jetzt Unterstuetzung Terroristen stoppen(Bewaffnung+Finanzierung)+Frieden stiften.

    Kriegsfreudige Laender wie England+Frankreich,die Nato Initiatoren der Syrien/LybienKriege,sollten groessere Quoten Fluechtlinge akzeptieren.

    EU bekaempft nur die Folgen,nicht die Ursachen dieser Katastrophen.
    Ursache der Odyssee v Fluechtlingen nach Europa=die verwerfliche NatoPolitik.Wenn man betrachtet dass Natolaender m ihren
    Kriegen+schmutzige Politik schon ueber 20 mio Opfer verursacht haben im NahOst an Toten,Verwundeten,Fluechtlingen+viele Laender+Regionen verwuestet haben,dann=es ein Wunder das sowenige Fluechtlinge EUGrenzen stuermen.Auch Hunger=ein wichtiger Grund,BioOel+landwirtschaftliche EUPolitik haben Hunderte Milionen v Menschen inden Hunger getrieben,davon viele unweit v Europa.Das EU sich so abschottet v dem Elend das v ihr verursacht wurde=sehr heuchlerisch+wurde auch v PapstFranziskus als sehr niedriger Moral angemahnt.Fuer diese Politik bekam EU 2012 den NobelFriedensPreis der seit Obama nur noch den Wert eines KarnavalOrdens hat.Hoechste Zeit die Nato in eine EUOrganisation zu aendern um von den,Desaster bringenden, Kriegstreibern wie USA loszukommen+alle EU-NatoMinister zu entlassen die drin zugestimmt haben diese Katastrofen zu verursachen.
    Auch der BundesPresident Gauck+VerteidigungsMinisterin Von der Leyen plaedieren dauernd fuer AuslandNatoEinsaetze der Bundeswehr die soviel Fluechtlinge mit sich bringen

  2. Das Problem mit dem Grenzen schließen: Die Flüchtlinge suchen sich dann einfach einen anderen Weg an den Grenzen vorbei.

    Blöd, daß Frau Merkel aus Ostdeutschland kommt. Denn wenn sie jetzt die Grenzen schließt, Zäune um Deutschland baut und eine Mauer, damit auch ja keiner ungewollt nach Deutschland hinein kann, wird man ihr genau das vorwerfen: Wie kann sie nur mit ihrer Ostvergangenheit sowas machen? Abgesehen davon darf sie das gar nicht wegen der geltenden EU-Verträge (Schengen u.s.w.)

    Und wenn alle anderen Staaten Europas auch Zäune bauen und die Grenzen schließen ist es vorbei mit Europa und der Reisefreiheit innerhalb Europas.

    Das Dumme an der ganzen Sache: Ein bankrotter Staat (?) wie Griechenland wird niemals die „Befestigung“ der Außengrenzen auf Wunsch Deutschlands vornehmen. Die sind doch alle froh, wenn die Flüchtlinge weiter nach Deutschland reisen.

    Und Erdogan in der Türkei kann jederzeit nach Belieben den „Flüchtlingshahn“ wieder auf- oder zudrehen. Damit sind wir „Gutmenschen“ in Dertschland vom Wohl und Wehe eines türkischen Diktators abhängig.

    Schöner Schlamassel.

    @Michael
    Haben sie da ne Lösung dafür?

  3. „Nach dem Flüchtlingsgipfel in Brüssel hat EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mangelnde Solidarität in Europa beklagt.“

    Herr Schulz,

    würden Sie mir bitte erklären, warum sich auch nur Einer unserer europäischen
    Nachbarn damit befassen sollte?

    Warum soll uns irgendein Land dabei helfen, die Flüchtlingskrise,
    die Frau Merkel mit ihrer Einladung verursacht hat, in den Griff zu bekommen?

    Warum sollen unsere Nachbarn ausbügeln, was durch fehlerhafte Politik in Deutschland zu einem immer größeren Problem wird?

    Hätten wir in den vergangenen Jahren konsequent alle abgelehnten Bewerber
    auch abgeschoben, unser Asylrecht auf internationale Standards angepasst,
    und kein: „Alle sind Willkommen“ in die Welt gebrüllt, wäre es nicht zu einer
    Völkerwanderung diesen Ausmaßes gekommen.

    Würde unsere Regierung endlich ihre Fehler einsehen und eingestehen,
    und endlich unsere Grenzen schließen, wäre das Problem ebenfalls noch zu lösen.

    Warum sollen sich andere Länder das Problem aufhalsen,
    das sie nicht verursacht haben?

    Wenn wir unsere Grenzen endlich schließen, und uns selbst an „Dublin“
    halten, dann schließen auch die Anderen ihre Grenzen.

    Solange die „Flüchtlinge“ nur auf der „Durchreise“ sind,
    gibt es für unsere Nachbarn keinen Grund, sich damit zu befassen.

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