Berlin. Viele Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder Eritrea bleiben auf absehbare Zeit in Deutschland. Darauf stellen sich Bürgerinnen und Bürger in der Lausitz vorbildlich ein. In Lübbenau haben sich Einwohner beim Runden Tisch auf ein Willkommensfest und Deutschkurse für die Neuankömmlinge verständigt. In Senftenberg machen Asylbewerber demnächst bei „Brecht auf!“ mit und tragen Texte an der Neuen Bühne vor. Das Engagement der Lausitzer ist wichtig und hält Fremdenhasser auf Distanz. Damit ist es aber nicht getan. Sachsen und Brandenburg brauchen weitere Unterkünfte, Polizisten, Richter, Lehrer und Helfer für Aufnahme und Integration. Das kostet mehr Geld und darf nicht planlos laufen. Hier ist nun die Bundesregierung gefragt. Die hat zwar andere Baustellen: die Rückführung von abgelehnten Asylbegehrenden, eine Lösung für die EU-weite Verteilung sowie Hilfsvereinbarungen wie mit der Türkei, damit Schutzsuchende aus Kriegsgebieten nicht allein Westeuropa als Zufluchtsort begreifen. Alles zusammen gehört in eine schlüssige Strategie zu Asyl und Einwanderung, so die Lausitzer Rundschau. +++ fuldainfo
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