Florida zittert vor Hurrikan “Irma”

Es werde dort "extrem schwer sein zu überleben"

Miami. In Florida wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Höhepunkt von Hurrikan “Irma” erwartet. Floridas Gouverneur Rick Scott rief am Abend nochmals geradezu verzweifelt alle 6,3 Millionen Bewohner der zuvor ausgewiesenen Evakuierungszonen auf, diese nunmehr zu verlassen – sowohl auf Englisch als auch auf Spanisch. Offenbar weigerten sich einige Menschen, dem Aufruf Folge zu leisten. Für die Kette der Keys-Inseln gab Scott die Warnung aus, es werde dort “extrem schwer sein zu überleben”. Mehr als 54.000 Menschen kamen in rund 320 Notunterkünften unter, die in dem Bundesstaat eingerichtet wurden, Tausende kümmerten sich selbst um ein Dach über dem Kopf. 7.000 Mitglieder der Nationalgarde wurden mobilisiert. Zuvor hatte “Irma” bereits auf der Karibikinsel Saint-Martin und der Nachbarinsel Saint-Barthélémy für heftige Zerstörungen gesorgt. Dort wurde mittlerweile ein neuer Sturm erwartet. Das Auswärtige Amt in Berlin richtete unterdessen eine Notrufnummer für Deutsche ein, die in vom Hurrikan betroffen sein könnten. In Berlin wurde die Rufnummer 030-50003000 geschaltet, für Anrufer aus USA ist die Botschaft in Washington unter 001-202-2984000 erreichbar. Die Nummern seien ab sofort rund um die Uhr erreichbar, so das Auswärtige Amt am Samstagabend. +++

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