Fleischproduktion geht weiter zurück

10,1 Prozent weniger Schweinefleisch

Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland haben im ersten Halbjahr knapp 3,5 Millionen Tonnen Fleisch produziert – und damit 7,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden 25,8 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 353,2 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. In den ersten sechs Monaten des Jahres schlachteten die deutschen Betriebe 23,8 Millionen Schweine, 2,3 Millionen oder 8,9 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Die erzeugte Schweinefleischmenge war mit 2,3 Millionen Tonnen sogar um 10,1 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum (-253.800 Tonnen). Der Grund: Das durchschnittliche Schlachtgewicht der Schweine ging um etwas mehr als ein Kilogramm auf 96,31 Kilogramm zurück. Ein Grund für die sinkende Schweinefleischerzeugung seien die ebenfalls rückläufigen Schweinebestände in Deutschland, so das Bundesamt. Außerdem wurden 1,4 Millionen  Rinder geschlachtet, 8,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2021 (-127.200 Tiere). Die dabei erzeugte Rindfleischmenge sank im Erhebungszeitraum verglichen mit 2021 um 9,1 Prozent auf 476.100 Tonnen (-47.500 Tonnen). Das durchschnittliche Gewicht der Rinder lag dabei mit 329,53 Kilogramm rund 3,6 Kilogramm unter dem Gewicht des Vorjahreszeitraums. Weitaus geringer als die Schweine- und Rindfleischproduktion ging im ersten Halbjahr die erzeugte Menge an Geflügelfleisch zurück.

Mit rund 771.600 Tonnen wurde 0,2 Prozent weniger Geflügelfleisch als im Vorjahreszeitraum produziert (-1.800 Tonnen). Schweinefleisch hat bereits seit Jahren den größten Anteil an der gewerblichen Fleischerzeugung in Deutschland. Im ersten Halbjahr stammten knapp zwei Drittel (64,3 Prozent) der erzeugten Fleischmenge von geschlachteten Schweinen. Danach folgten Geflügelfleisch mit einem Anteil von 21,9 Prozent und Rindfleisch mit 13,5 Prozent. Das Fleisch von Schafen, Ziegen und Pferden machte lediglich rund 0,3 Prozent der Gesamtproduktion aus. +++

Coronadaten

Da am Wochenende nur noch wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden Daten an das RKI übermitteln, werden keine Daten am RKI eingelesen, sodass es bei den absoluten Fallzahlen keine Veränderung zum Vortag gibt. Die Änderung der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag beruht lediglich auf einer Änderung des Bezugszeitraums (jeweils 7 Tage vor dem Tag der Berichterstattung).

Letzte Aktualisierung: 08.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
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551,1 →663
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