Fulda. Heute Morgen ist in Fulda die zehnte WEMAG-Werkzeug- und Maschinen-Messe gestartet. Die Messe, die in diesem Jahr unter dem Motto „80 – 20 -10“ – stehend für: 80 Jahre Firma WEMAG, 20 Jahre Werkzeug- und Maschinen-Messe und die 10. Werkzeug- und Maschinen-Messe – stattfindet, kann noch bis zum Sonntag, den 27. November 2016, im ESPERANTO Hotel & Kongresszentrum, besucht werden.
Joachim Schaus, Geschäftsführer der WEMAG A. Ruland GmbH & Co. KG, konnte am Freitagmorgen – zusammen mit Sohn Christopher Schaus, ebenfalls in der Geschäftsführung tätig -, die heimischen Vertreter aus Politik und Wirtschaft – darunter der IHK-Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda – kurz: IHK Fulda – Bernhard Juchheim, Stefan Schunck, Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Fulda, außerdem Timo Zentgraf (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Künzell sowie Manfred Helfrich (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe), zu einem exklusiven Messerundgang begrüßen. Dabei ließen Joachim und Christopher Schaus 20 Jahre WEMAG-Messegeschehen Revue passieren und berichtet im Besonderen auch über schwierige Phasen. Besondere Grußworte galten dem Geschäftsführer der E/D/E Dr. Christoph Grote.
„Gespannt blicken wir auf drei spannende Tage. Ich darf sie alle recht herzlich zu unserer zehnten Werkzeug- und Maschinen-Messe – hier im Hotel & Kongresszentrum ESPERANTO – begrüßen. Im Besonderen, darf ich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Aussteller – und natürlich unsere WEMAG-Aussteller begrüßen. Ich freue mich, dass es heute auch Herr Juchheim, unser IHK-Präsident hierher zu uns geschafft hat. Herr Juchheim, sie sind uns immer ein treuer und gerngesehener Gast“, so Christopher Schaus in seinen Begrüßungsworten.
„Ich freue mich, dass sie hier sind. 80 Jahre WEMAG, 20 Jahre Werkzeug- und Maschinen-Messe und die zehnte Werkzeug- und Maschinen-Messe, – diese – findet in einem Rhythmus von zwei bis drei Jahren statt und ist inzwischen – schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Ich kann mich noch sehr genau an unsere allererste erinnern. Damals fand sie noch in der Richthalle statt. Dann in 2005. Unsere Messe war eine der ersten Messen hier im ESPERANTO. Auch, wenn die darauffolgenden Messejahre – nicht immer sorgenfreie Messejahre für uns waren – 2009 hatten wir eine Krise, in den Jahren 2011 und 2015, haben wir für uns wichtige Aussteller verloren – die WEMAG kann Messe, das wird sie auch in diesem Jahr, unserem Jubiläumsjahr, wieder unter Beweis stellen“, begrüße Geschäftsführer Joachim Schaus die Anwesenden.
Weiter sagte der Geschäftsführer: „Verlässlichkeit, ist – und gerade in unserer heutigen Zeit – keine Selbstverständlichkeit. Unsere Branche befindet sich in einer Zeit des Wandels. Jeden Tag entstehen neue Wettbewerber, dann das Internet – eine gefährliche Situation. Ich danke dem ganzen WEMAG-Team dafür, dass wir uns immer auf sie verlassen konnten. Im Besonderen gebührt dieser Dank – den Austellern, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Herrn Bernd Otterbein, der das ganze Gerüst dieser Messe organisiert hat. Herr Otterbein ist jetzt schon drei Jahre im Ruhestand und immer noch können wir uns auf ihn verlassen. Ein herzliches Dankeschön gebührt unseren Familien.“
OB Wingenfeld: „Wir können uns auf WEMAG verlassen!“
Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld ging in seiner Rede auf die Verlässlichkeit ein, diese im Übrigen, nicht nur innerhalb eines familiengeführten Unternehmens – eine entscheidende Rolle spiele: „Liebe Familie Schaus – ich möchte noch einmal auf die Verlässlichkeit, auf diese sie eingangs in ihrer Rede eingegangen sind, zurückkommen. Verlässlichkeit ist heute sicherlich ein rar gewordenes Gut. Doch lassen sie mich sagen, dass sie, als traditionsreiches Familienunternehmen, in den vielen Jahren, in diesen sie die Werkzeug- und Maschinen-Messe ausrichten, diese Verlässlichkeit, am Meisten unter Beweis gestellt haben. Und deshalb freut es mich, als Oberbürgermeister der Stadt Fulda, umso mehr, dass ich die heutige – zehnte Werkzeug- und Maschinen-Messe, die ja auch eine Jubiläumsmesse ist, eröffnen zu dürfen. Darüber hinaus bin ich froh, dass wir, in der – heutzutage globalisierten Welt -, in der Stadt und in der Region, noch diese familiengeführten Unternehmen haben, diese wiederum – wo wir wieder bei der Verlässlichkeit wären – verlässlich zu unserer Region stehen“, so Dr. Heiko Wingenfeld, der ergänzte: „Ich wünsche ihnen, liebe Familie Schaus, dass sie auch in einer ‚Generation 4.5‘ immer wieder den Mut haben werden, sich zukunftsfähig neu zu erfinden. Ich möchte heute für die ‚Initiative Messe‘ danke sagen und wünsche ihnen für die Zukunft, dass diese, für die nächsten 20 Jahre, über die Region mindestens noch einmal so stark hinausstrahlt, wie sie es die vergangenen Jahre getan hat. Bodenständigkeit und Zusammenhalt sind entscheidende Faktoren für die Stärke unserer Region, unsere niedrige Arbeitslosenquote – ist Ausdruck dieses Zusammenhaltes der Unternehmen untereinander. Wir können uns auf WEMAG verlassen. Ich wünsche ihnen, für ihre zehnte Werkzeug- und Maschinen-Messe, viel Kraft und Energie sowie die Motivation, diese Innovationsfreude beizubehalten, denn das ist das Erfolgsgeheimnis – auch aus Krisen, stets das Beste zu machen.“
„Sind Messen im digitalen Zeitalter überhaupt noch zeitgemäß?“ Mit diesem Zitat von Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt GmbH, begann IHK-Präsident Bernhard Juchheim sein Grußwort zur heutigen Messeeröffnung im Hotel & Kongresszentrum ESPERANTO. „Persönliche Begegnung schafft Vertrauen. Mit 100 Ausstellern auf 4000 Quadratmetern, gehört die Werkzeug- und Maschinen-Messe, sicherlich zu den kleinen, aber zu den feinen Messen“, untermauerte Juchheim sein ausgewähltes Zitat. „Aus der ehemaligen Hausmesse – ist inzwischen nicht nur eine überregionale – sondern auch eine attraktive Begegnungsmesse geworden. Das Vertrauen in die Region, aber auch das Vertrauen der Unternehmer untereinander, ist etwas ganz Wesentliches und auch so etwas, wie der ‚Schlüssel zum Erfolg‘. Für mich persönlich, ist die Werkzeug- und Maschinen-Messe immer wieder ein Erlebnis. Danke an der Stelle an die Familie Schaus. Mut und Weitsicht sind wichtige Bausteine für einen Unternehmenserfolg. Ich wünsche ihnen für ihre zehnte Werkzeug- und Maschinen-Messe viel Erfolg und den Ausstellern, einen guten Verkauf. Heutiges Jubiläum ist ein willkommener Anlass, ihnen allen danke zu sagen. Machen sie weiter so!“, so der IHK-Präsident weiter.
„Eine Messe, wie die ihre, verdient allerhöchsten Respekt“, so Dr. Christoph Grote, Geschäftsführer der E/D/E zu Joachim und Christopher Schaus. In seiner Rede über die Digitalisierung 4.0, ging Grote auf den dramatischen Wandel in der Industrie ein, der sich auch auf die Geschäftsmodelle auswirkt. „Die Digitalisierung ist längst in vollem Gange. Die digitalen Zusammenhänge bringen auch uns näher zusammen“, ist sich der E/D/E-Geschäftsführer gewiss. Deshalb wäre es in der heutigen Zeit umso wichtiger, beispielsweise auf Messen, miteinander in Dialog zu treten. Hier sei die Firma WEMAG beispielgebender Vorreiter. +++ – jessica auth
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Ich kann meinem Vorschreiber nur recht geben. Ein Artikel besteht nicht nur aus Bildern. Aber in Osthessen, besteht halt ein besonderer Journalismus. Da werden vor allem bei den entsprechenden Festen usw… immer dieselben Gesichter abgebildet, den normalen Bürger interessiert das überhaupt nicht. Auch, wenn man uns was anderes erzählen will. Ich habe in meinem Bekanntenkreis genug Leute, die die Zeitung abbestellt haben und keinen der O-Portale jemals besucht haben. Die Gründe hierfür liegen ja auf der Hand. Das alles ist Wochen – (Werbe) – blatt Journalismus. Was in den letzten Jahren in Fulda entstanden ist, erschreckt mehr, als es der Region nutzt. Mit dem Internet dachte man eigentlich, dass es besser werden würde. In Deutschland schon, aber auf der „osthessischen Wohlfühlinsel“ eben nicht! Sorry – fast nicht! Aber das muss ich hier ja nicht extra erwähnen.
Das ist wenigstens ein Artikel zu dem, was Schaus und andere sagten. Viele Bilder ersetzten die journalistische Arbeit nicht. Unglaublich was ich anderswo schon gesehen habe. Um so erstaunlicher ist es das man von der Wirtschaft diese schlechte Arbeit noch unterstützt. So mancher Firmenboss sollte hier einmal in sich gehen.