Ferienbeginn: Hohe Sachschäden und lange Staus auf osthessischen Autobahnen

Symbolbild Unfall

Bad-Hersfeld. Auf der A4, Kirchheim in Richtung Dresden, (Ost), ereignete sich gegen 16:00 Uhr, zwischen dem Kirchheimer Dreieck und der Anschlussstelle Bad Hersfeld, in der Gemarkung Bad Hersfeld ein Unfall mit zwei beteiligten PKW. Eine 44-jährige Frau aus Heidelberg kam auf dem linken von drei Fahrstreifen mit ihrem PKW BMW in einem Kurvenbereich, aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern. Dabei prallte sie nach rechts in einen auf gleicher Höhe fahrenden PKW Citroen aus Bad Hersfeld, der sich zum Unfallzeitpunkt auf dem mittleren Fahrstreifen befand.

Durch die Wucht des Aufpralls kam die ebenfalls 44-jährige Fahrzeugführerin aus Bad Hersfeld mit ihrem PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß in die dortige Schutzplanke. Der BMW aus Heidelberg, besetzt mit vier Personen, kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen, der zweite, mit drei Personen besetzte PKW, blieb in der rechten Schutzplanke stehen. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit. Auf allen drei Fahrstreifen befanden sich größere Trümmerteile, daher musste die A4 in Fahrtrichtung Osten im Zuge der Bergungsarbeiten für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde in Richtung Osten ab der Anschlussstelle Kirchheim über die U 75 nach Bad Hersfeld umgeleitet.

Eine 19-jährige Mitfahrerin im PKW aus Bad Hersfeld erlitt einen Unfallschock. Nach Versorgung an der Unfallstelle durch Ersthelfer, wurde die leichtverletzte Person mittels RTW zur weiteren Behandlung in das Klinikum Bad Hersfeld verbracht. An beiden beteiligten PKW entstand erheblicher Sachschaden. Die rechte Schutzplanke wurde auf einer Länge von etwa 50 m beschädigt. Die Autobahnmeisterei Hönebach sicherte die beschädigten Schutzplanken mit Warnbaken ab. Die Gesamtschadenshöhe beträgt nach vorläufigen Schätzungen der Autobahnpolizei bei diesem Unfall etwa 25.000 Euro.

Trotz der gesendeten Rundfunkwarnmeldung mit Umleitungsempfehlung, bildete sich wegen des hohen Verkehrsaufkommens im beginnenden Ferienreiseverkehr, bei diesem Unfall ein Rückstau von insgesamt etwa 15 km Länge. Betroffen waren auch die A5 und die A7 in Fahrtrichtung Norden. Beginnend auf der A5 in Richtung Norden, etwa in Höhe der Rastanlage Rimberg, bis zur A7 in nördlicher Fahrtrichtung in Höhe des Kirchheimer Dreiecks. In diesem Rückstau ereigneten sich insgesamt drei Folgeunfälle. Wegen dem hohem Verkehrsaufkommen staute sich der Verkehr auf der A5 in Fahrtrichtung Norden auch zwischen den Anschlussstellen Homberg / Ohm und Alsfeld – Ost. Hier ereigneten sich insgesamt vier Auffahrunfälle mit geringeren Sachschäden. Verletzt wurde hierbei niemand.


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