Berlin. Nach Ansicht der FDP kann die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Niedrigzinspolitik die Krise im Euroraum nicht lösen. Vielmehr sei das Bemühen der EZB um einen niedrigen Eurokurs "Ausdruck des Versagens der Regierungen der Euroländer", sagte FDP-Präsidiumsmitglied Volker Wissing am Dienstag in Berlin. "Solange diese nicht ihre Hausaufgaben machen, wird die EZB gezwungen sein, ihre Niedrigzinspolitik fortzusetzen", so Wissing. Der Freidemokrat attackierte in diesem Zusammenhang die Große Koalition: "Union und SPD hätten es in der Hand gehabt, durch eine entschlossene Reformpolitik die Eurozone zu stabilisieren und damit der Europäischen Zentralbank den notwendigen Spielraum zu verschaffen, um zu einer normalen Zinspolitik zurückzukehren", erklärte der FDP-Politiker. Stattdessen habe die GroKo allerdings lieber milliardenschwere Wahlgeschenke beschlossen und auf die Niedrigzinspolitik der EZB vertraut, kritisierte Wissing. "Eine echte Lösung der Euro-Krise kann nur auf politischem, nicht auf geldpolitischem Weg erfolgen." +++ fuldainfo
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