Die massive Ausweitung des Deutschen Alpenvereins (DAV) mit immer neuen Kletterhallen sorgt unter privaten Investoren und nun auch in der Politik für Kritik. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Hessel, die im Finanzausschuss des Parlaments zur Gemeinnützigkeit berichtet, sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Es kann nicht sein, dass Vereine unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit Geschäftsmodelle aufbauen.“ Im Sinne seiner Satzung sollte ein Verein nur dann wirtschaftlich als Zweckbetrieb agieren dürfen, wenn er nicht mit privaten Unternehmen auf dem Markt in Konkurrenz trete und deren Existenz gefährde. „Die Finanzämter müssten viel mehr auf die jeweilige Situation am Ort schauen und eine höhere Prüflatte anlegen, wo Vereine direkt auf private Konkurrenz treffen.“ Die Spannungen nähmen dramatisch zu. „Obwohl wir seit Jahren belegen, dass Kletterhallen wirtschaftliche Geschäftsbetriebe sind und ohne Subventionen sowie Steuerbegünstigungen funktionieren, nutzt der Alpenverein noch immer den Gemeinnutz und das Ehrenamt als Argumente für seine millionenschweren Großprojekte“, sagte Bruno Vacka, Vorsitzender des privaten Kletterhallenverbandes (Klever) der Zeitung. +++
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