FDP fordert Besserstellung der Hochschule

FDP-Kreisvorsitzender Mario Klotzsche, Dr. Sebastian Koch, Dr. Herbert Büttner (Liberaler Mittelstand Osthessen) sowie von Seiten der Hochschule der Kanzler Ralf Alberding, die beiden Referentinnen des Präsidenten Dr. Anke Günther, Sonja Hümmer und der Präsident Herr Prof. Dr. Khakzar.

Man muss nur einmal in den Präsidiumsbericht der Hochschule schauen, um die Dynamik zu erkennen, mit der sich die Hochschule Fulda in den letzten Jahren auf den unterschiedlichsten Feldern entwickelt hat. Mit einem Schwerpunkt auf "Chancen und Chancengleichheit" realisiert sie Inklusions- und Integrationsprojekte, treibt die Internationalisierung voran und ermöglicht
familienfreundliche Zugänge zu Bildung. Die Hochschule Fulda ist weit mehr als ein reiner Bildungsort, heißt es in der Mitteilung der FDP.

Über diese Bedeutung von Hochschulen in unser heutigen Gesellschaft hat sich eine Gruppe der Freien Demokraten um den Kreisvorsitzenden Mario Klotzsche, Dr. Herbert Büttner vom Liberalen
Mittelstand und Finn Rodewyk von der Liberalen Hochschulgruppe mit dem Präsidium der Hochschule Fulda ausgetauscht. Mario Klotzsche: "Chancengleichheit muss aber auch bedeuten, dass die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland nicht strukturell und finanziell gegenüber den Universitäten benachteiligt werden. Eine Deutsche Transfergesellschaft wie von der FDPBundestagsfraktion vorgeschlagen würde hier sehr helfen, das große Potential dieser regionalen Innovationstreiber zu entfalten. Wir haben in Deutschland inzwischen die Situation, dass nur noch knapp 30 Prozent der Mittelständler tatsächlich innovieren. Wir brauchen dringend Innovationsbrücken zwischen Hochschule und Praxis."

Klotzsche weiter: "Gerade auch unter dem Gesichtspunkt der Stärkung des ländlichen Raumes sollten sich die technisch orientierten Betriebe unserer Region das Angebot des dualen Studiums sehr genau anschauen. Auch die enge Verzahnung von Pflege und Gesundheit, die Pflegekräfte kompetenter ausbildet, könnte den Menschen in Fulda sehr zu Gute kommen - beispielsweise in Form von Gemeindeschwestern, die einfachere ärztliche Tätigkeiten ausführen dürfen." Dr. Herbert Büttner: "Hochschulen reagieren schnell auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. Durch den ständigen Dialog mit den Unternehmen und einer praxisnahen Forschung und Ausbildung sind sie ein Garant gegen Jugendarbeitslosigkeit, fördern niedrigschwellige Kooperationen und stellen die so dringend benötigten Fachkräfte bereit. Das muss in unseren innovationsarmen Zeit gefördert werden. Hier muss das Geld hingehen. Hier müssen bürokratische Hindernisse weggeräumt werden. Wir brauchen mehr anwendungsbezogene Forschung, die in Ausgründungen und StartUps umgesetzt werden können."

Klotzsche abschließend: "Vor uns steht ein Chancenjahrzehnt. Die Hochschule Fulda kann helfen, die Region Fulda weit nach vorne zu bringen. Wir stehen mit unserem #fulda21-Team als Kooperationspartner immer zur Verfügung." +++


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