FDP begrüßt Diskussion um Ortsumgehung Margretenhaun Niederbieber

Seit neun Jahren passiert nichts

Mario Klotzsche (FDP)

Laut FDP sei es gut das die Diskussion über eine Ortsumgehung für Margretenhaun und Niederbieber in Gang kommt und sich auch Grüne und CDU damit beschäftigen. „Nachdem wir das Thema auf die Tagesordnung im Kreistag gesetzt hatten, scheint es nun endlich Bewegung zu geben. Markus Hofmann, Landtags- und Kreistagsabgeordneter der Grünen, hat die Dinge aber leider falsch dargestellt. Selbstverständlich halten wir an unserer Forderung fest, dass das Land Hessen als Baulastträger der Landesstraße endlich mit der Planung der Ortsumgehung für Margretenhaun und Niederbieber beginnen muss. Auch der Kreistag hatte sich dafür mit großer Mehrheit ausgesprochen. Nur die Grünen stehen mal wieder quer im Stall. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand. Eine Ortsumgehung bringt für alle, Anwohner, Pendler, Schulkinder und Fahrradfahrer den größten Mehrwert. Klar ist aber auch, bis die Ortsumgehung da ist, braucht es als Zwischenlösung Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit im Ort erhöhen. Beides gehört für uns zusammen, kurzfristig handeln und vorausschauend planen. Herr Al-Wazir, seit 2014 Verkehrsminister, hat bisher gar nichts unternommen, um die Lage vor Ort zu verbessern“, erklärt Mario Klotzsche, Vorsitzender der FDP Fraktion im Fuldaer Kreistag.

René Rock, Betreuungsabgeordneter der FDP im Landtag und Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten erklärt dazu: „Ich begrüße, dass Frau Claus Gesprächsbereitschaft signalisiert und mit Herrn Al-Wazir über die Ortsumgehung reden will. Entscheidend ist aber, dass die Landesregierung handelt und wir wirklich vorankommen. Seit 2013, seit dem Ende des B87n-Projektes, liegen die Planungen brach. Seit neun Jahren passiert nichts. Ich erwarte, dass Frau Claus nun Druck macht und dem grünen Koalitionspartner seine Verweigerungshaltung beim Straßenbau nicht mehr durchgehen lässt, denn in Thüringen laufen die Planungen für die Strecke, in Hessen geht nichts voran. Das darf so nicht bleiben. Wir werden nicht akzeptieren, was der Verkehrsminister in unserer Kleinen Anfrage geschrieben hat, nämlich dass von landesweit 21 dringlichen Ortsumgehungen nur drei geplant werden sollen. Ich werde Frau Claus gerne im Landtag die Gelegenheit geben, über die Ergebnisse der Gespräche mit Verkehrsminister Al-Wazir zu informieren. Schöne Worte vor Ort reichen nicht.“ +++ pm

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Letzte Aktualisierung: 28.09.2022, 05:22 Uhr
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