Der ehemalige britische Vizepremierminister und jetzige Facebook-Manager, Nick Clegg, hat Fehler des sozialen Netzwerks zugegeben. "Wir akzeptieren, dass der derzeitige Zustand nicht zukunftsfähig ist", sagte Clegg der "Süddeutschen Zeitung". Die richtige Reaktion darauf sei aber nicht die Zerschlagung des Konzerns. Die Politik müsse vielmehr Regeln für die digitale Welt entwickeln. Andernfalls würden die Probleme bestehen bleiben, so der frühere britische Vizepremierminister weiter. Facebook unternehme bereits sehr viel dagegen, dass über seine Plattform Hass und Lügen verbreitet würden, aber es sei nicht die Aufgabe eines privaten Unternehmens, Regeln zum Beispiel dafür aufzustellen, welche Inhalte erlaubt seien und welche nicht. Ausdrücklich warnte der Facebook-Manager davor, vor lauter Eifer, etwas gegen die Internet-Giganten aus dem Silicon Valley zu unternehmen, die Zukunftsfähigkeit Europas aufs Spiel zu setzen. Denn in der Zukunft würden Daten immer wichtiger. "Ich bin optimistisch, was die europäische Industrie angeht, solange Technik-Pessimismus uns nicht daran hindert, innovativ zu sein", sagte Clegg der Zeitung. +++
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