Berlin. Der Zuschuss der Stromkunden für Elektrizität aus Wind- oder Solaranlagen wird im kommenden Jahr wohl um fast einen Cent steigen, auf bis zu 7,3 Cent pro Kilowattstunde: Das gehe aus Berechnungen des Thinktanks „Agora Energiewende“ hervor, berichtet der „Spiegel“. Damit wäre die sogenannte EEG-Umlage so hoch wie noch nie seit der Einführung des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Die Umlage ist Teil des Strompreises und kommt den Erzeugern von Ökostrom zugute. Sie wird vom Bundeswirtschaftsministerium ermittelt und gleicht die Differenz zwischen Großhandelspreis und garantiertem Abnahmepreis aus. Der Anstieg der EEG-Umlage geht vor allem auf die drastisch gesunkenen Großhandelspreise zurück. „Die Kosten für die Stromverbraucher bleiben weitgehend konstant, wenn die Stromvertriebe ehrlich rechnen und ihre gesunkenen Einkaufspreise weitergeben“, sagte Patrick Graichen, Direktor von „Agora Energiewende“. Das hätten sie in der Vergangenheit nicht in vollem Umfang getan. +++ fuldainfo
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