Berlin. Der Arzt und Alterspsychologe Reinhard Lindner hat vor den Gefahren der Debatte um Sterbehilfe gewarnt. In der Gesellschaft setze sich langsam eine Einstellung durch, wonach das Leben, wenn es der Hilfe und Unterstützung bedarf, nicht mehr lebenswert sei und zu Ende gebracht werden müsse, sagte er der „Frankfurter Rundschau“. Die Debatte verunsichere viele alte Menschen, die nicht mehr wüssten, ob sie in unserer Gesellschaft noch gewollt seien. Es ängstige sie, wenn die Option des Suizids als gesellschaftlich sinnvolle und förderungswürdige Lösung diskutiert werde. Außerdem sei zu bedenken: „Der Suizid ist ansteckend.“ Lindner ist Oberarzt für Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie am Albertinen-Haus in Hamburg und Mitglied im Nationalen Suizidprogramm für Deutschland. +++ fuldainfo
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