Ex-Verdi-Chef Bsirske will sicheren Listenplatz für Bundestagswahl

Man rechnet mit mindestens zwölf niedersächsischen Grünen im nächsten Bundestag

Frank Bsirske

Der frühere Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske will beim Parteitag der niedersächsischen Grünen Ende Mai auf Platz sechs der Landesliste für die Bundestagswahl kandidieren. “Das ist ein sicherer und exponierter Listenplatz für einen, sagen wir mal, ebenfalls recht exponierten Kandidaten”, sagte Bsirske der “Welt”. Es werde wohl auch keinen Gegenkandidaten geben, so der 69-jährige Gewerkschafter, der sein Amt 2019 aus Altersgründen niedergelegt hatte. Derzeit entsenden die niedersächsischen Grünen sechs Abgeordnete nach Berlin, alle zogen über die Landesliste in den Bundestag ein. Die Partei rechnet angesichts der guten Umfragedaten mit mindestens zwölf niedersächsischen Grünen im nächsten Bundestag. Bei dem Parteitag will sich auch der frühere Umweltminister Jürgen Trittin wieder um einen Platz im Berliner Parlament bewerben. Er will für Platz vier der Landesliste kandidieren. Bsirske begründete seinen geplanten Wechsel in die Bundespolitik mit der Notwendigkeit einer aktiven Klimapolitik. “Wir leben nicht in Zeiten, in denen man sich zurücklehnen und die anderen machen lassen sollte. Die nächsten fünf bis zehn Jahre werden darüber entscheiden, ob es gelingt, die Weichen einer gelingenden sozialökonomischen Transformation zu stellen und so einen Beitrag dazu zu leisten, den Klimawandel zu stoppen.” +++

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3 Kommentare

  1. Er wird wegen seiner Netzwerke für DIE GRÜNEN nach Berlin wollen/sollen und wird sich auch nochmal die ein oder andere monetäre Vergütung so locker sichern.
    Dieses typische Verhalten ist zwar bekannt, aber Corona bedingt bekommt es mehr ans Licht. Über diese Wahl werden wir uns noch sehr wundern – während des Wahlkampfes und natürlich auch danach!!!

  2. Man kann nur hoffen, dass die derzeitigen Umfragen manipuliert sind. Ansonsten wissen die Befragten wohl nicht, wo das alles hinführen wird. Wenn ein lebens- und politikerfahrener Mann wie Bsirske davon spricht, es ginge darum, den “Klimawandel zu stoppen”, dann spricht das Bände. Niemand auf dieser Erde kann einen Klimawandel stoppen. Auch ein Herr Bsirske nicht. Die ganze Aktion bezüglich des Klimawandels ist ein riesiges Betrugsprogramm mit einer Umverteilung von Unten nach Oben. Das haben einige Geschäftemacher bereits sehr gut erkannt. Dass sich ein ehemaliger Gewerkschaftsvorsitzender daran beteiligen will, ist bezeichnend für die primitive Kultur, die sich immer mehr in unserem Land breit macht.

  3. Haben Sie nicht genug? Sie retten mal mit 69 nichts mehr. Kümmern Sie sich um ihre Frau. Sie hat doch lange genug auf sie verzichten müssen oder nicht? Manchen bekommen den Hals einfach nicht voll, aber so habe ich sie schon immer eingeschätzt.

Demokratie braucht Teilhabe!