Berlin. Kristina Schröder, ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und nicht immer Unterstützerin des Betreuungsgelds, wird für ihre zweite Tochter Betreuungsgeld beantragen, „sollte sich der Umstand ergeben“. Das sagte sie dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“. Bei der Betreuung ihrer Kinder habe sie von Beginn an die Unterstützung aller vier Großeltern gehabt, und dennoch sei nicht alles wie gewünscht gelaufen. So habe sie sich für die Kita-Eingewöhnung ihrer Tochter extra eine Woche frei gehalten, aber dann „stand ich die ganze Zeit in der Kita im Flur mit dem Handy am Ohr und hing in Telefonkonferenzen fest. Abends war ich einfach nur traurig, weil ich sehr gerne so viel mehr davon mitbekommen hätte.“ Ob man Kind und Karriere vereinbaren könne, liege daran, „ob man es zu den Bedingungen will, zu denen es möglich ist. Keine Betreuungseinrichtung der Welt kann etwas daran ändern, dass ich eine Stunde, die am Schreibtisch sitze, nicht mit meinem Kind auf dem Spielplatz sein kann. Das gilt übrigen für Frauen und Männer gleichermaßen.“ +++ fuldainfo
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