Zum Auftakt des Fuldaer Prozesses gegen ein ehemaliges AfD-Mitglied wegen Psychoterrors gegen den Linksaktivisten Andreas G. hat der Angeklagte am Donnerstag die Vorwürfe vor Gericht in Fulda bestritten. Das 36-jährige ehemalige Vorstandsmitglied der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) Hessen aus Pilgerzell muss such wegen Missbrauchs von Notrufen und falscher Verdächtigung verantworten. Der Angeklagte soll am 11.02.2017 um 13:11 Uhr von einer Telefonzelle in der Kohlhäuser Straße über Notruf bei der Polizeistation Fulda angerufen, sich als Andreas G. ausgegeben und angegeben haben, er habe gerade seine Frau erschossen. Er löste damit einen erheblichen Polizeieinsatz aus. Tatsächlich war der Vorfall frei erfunden. Er wollte damit bezwecken, dass die Polizei den Zeugen G. zumindest vorübergehend als Beschuldigten eines Tötungsdelikts behandeln sollte. Bei dem Anruf soll es sich um einen Teil einer Kampagne gegen den Zeugen G. gehandelt haben, um Psychoterror auf G. und seine Familie auszuüben. Motiv soll die dem Angeklagten missfallende politische Tätigkeit des Zeugen G. gewesen sein. +++
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