Der türkische Präsident Recep Erdogan rückt von der Ausweisung westlicher Diplomaten ab. Man wolle keine Krise provozieren, sagte Erdogan am Montag nach einer Kabinettssitzung. Nach Darstellung der türkischen Regierung hätten die zehn betroffenen Botschafter nun überzeugend beteuert, sich an Artikel 41 des Wiener Übereinkommens zu halten, wonach sich Diplomaten nicht in die inneren Angelegenheiten eines Gastlandes einmischen dürfen. Die Diplomaten hatten sich zuvor in einem offenen Brief für die Freilassung des Unternehmers und Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala ausgesprochen, der seit über vier Jahren in der Türkei ohne Urteil in Haft sitzt. Anschließend hatte Erdogan die Ausweisung der Botschafter aus den USA, Kanada, Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen, Neuseeland, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich angekündigt. +++
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