Der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz hält es für nachvollziehbar, dass Bund und Länder den Lockdown verschärfen. "Das Infektionsgeschehen ist aktuell noch auf einem zu hohen Niveau", sagte Scholz dem Nachrichtenportal T-Online. Die Feiertage hätten zwar zu einer "deutlichen Verzerrung der Datenlage" geführt, was die Bewertung der Lage erschwere. "Auf Basis von Mobilitätsdaten lässt sich jedoch schlussfolgern, dass die Effizienz des aktuellen Lockdowns noch nicht das Niveau des Lockdowns im Frühjahr erreicht hat. Weitere Maßnahmen sind deshalb nachvollziehbar." Zur Begrenzung des Bewegungsradius in Hotspots auf 15 Kilometer sagte Scholz: "Ich gehe davon aus, dass die genannte Maßnahme unter dem Eindruck der letzten Ereignisse in einigen Wintersportorten erfolgte." Welche Auswirkungen diese hinsichtlich Pandemieeindämmung hat, lasse sich aktuell noch nicht abschätzen, da die Wirkung von Maßnahmen erst circa zwei Wochen später sichtbar werde. "Frankreich hatte mit diesem Konzept Erfolg, hat aber den Radius zeitweise noch deutlich stärker eingeschränkt." +++
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