Der Wettbewerb um die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der CDU wirkt sich für die Union bei der Wählergunst offenbar positiv aus. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, können CDU/CSU um einen Punkt auf 26 Prozent zulegen, während die SPD weiterhin bei 15 Prozent stagniert. Die Grünen verlieren einen Punkt, kommen jetzt auf 21 Prozent. Die AfD erreicht unverändert 15, die Linke kommt auf neun Prozent, die FDP auf acht Prozent. Die sonstigen Parteien landen zusammen bei sechs Prozent. Für den Sonntagstrend hatte Emnid zwischen dem 8. und 14. November 2018 insgesamt 1.987 Personen befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“
Merz liegt in Emnid-Umfrage vorn
Fast jeder dritte Deutsche (31 Prozent) würde derzeit Friedrich Merz zum CDU-Parteichef wählen, der sich damit im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt verbessert. Das ergab eine Emnid-Umfrage von „BamS“ weiter. Annegret Kramp-Karrenbauer liegt mit 30 Prozent knapp dahinter (Vorwoche: 32 Prozent). Für Jens Spahn sind nur zwölf Prozent der Befragten (Vorwoche: 9 Prozent). Bei den Unions-Anhängern sind 49 Prozent für Merz, 32 Prozent für Annegret Kramp-Karrenbauer und sieben Prozent für Jens Spahn. Für die Umfrage wurden am 15. November 2018 506 Personen befragt. Die genaue Fragestellung lautete: „Wenn Sie den CDU-Vorsitzenden wählen könnten, welchem der drei folgenden Kandidaten würden Sie Ihre Stimme geben?“ +++

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