Schlitz. Vor etwa 8 Jahren gab es meinen ersten Kontakt zu einer männlichen Schwarzdrossel, der noch immer und nahezu täglich neue Impulse bekommt. Diese Geschichte hat zwar nichts mit den Weihnachtsfeiertagen zu tun, sie ist für mich aber ein natürliches Geschenk, das mir sehr viele Einblicke in das Leben, zum Einen der Schwarzdrossel und zum Anderen, von verschiedenen Vogelarten, die seit Jahren unseren naturnahen Garten mit Leben erfüllen, ermöglichte.
Gegenseitiges Vertrauen ist wichtig
Zugegeben, Freundschaften zu unserer heimischen Tier- insbesondere der Vogelwelt bedürfen oft auch gewisser Tricks bis hin zum Überlisten der normalen Scheu. Bei Hansi waren es im ersten Winter getrocknete Rosinen gewesen, die er sehr gerne angenommen hat und die offenbar seiner Gesundheit besonders entgegen kommmen. Wie sonst kann es sein, dass er das normale Amselalter, das die Ornithologen auf durchschnittlich vier Jahre glauben festlegen zu können, schon verdoppelt hat und noch immer den Eindruck vermittelt, dass es sich noch weiter verlängern könnte.
Nahezu immer auf Kontaktsuche
Egal, ob ich mich am kleinen Gartenteich setze, oder mich irgendwo anders auf unserm Grundstück aufhalte, Hansi versucht sich in meiner Nähe nieder zu lassen. Im Sommer macht er dabei mit seinem Gesang auf sich aufmerksam, in den sonstigen Monaten hält er optisch Kontakt zu mir. Erstaunlich auch, dass er in all den Jahren unserem Grundstück die Treue hält und mir dabei Gelegenheit gibt, sein Leben bis hin zur Aufzucht der vielen Jungen in dieser Zeit in unmittelbarer Nähe zu beobachten und erfolgreich zu unterstützen. Dabei wurde deutlich, wie viele Hürden die Tiere beim Überleben überwinden müssen, wie schnell ein Gelege oder Jungtiere durch Räuber verloren gehen können.
Erfolgreiche Hilfeleistungen
Gerade diesbezüglich gelang, es mir, aufgrund der Beobachtungen unterstützend zu wirken, wobei meine Hilfeleistungen das Vertrauen der Tiere noch zu festigen schienen. Trotz allem, war es mir nicht immer möglich, Gelege und Jungtiere vor den vielfältigen Räubern zu schützen. Den letzten Kontakt zu Hansi gab es vor einer Stunde, als er erfolgreich auf die Gabe der Rosinen wartete. Sehen Sie, liebe Leser, auch die Bilder und lesen sie die dazu gehörenden Unterschriften.
Teilweise Hochbetrieb an den Futterstellen
Neben den Amseln sind es etwa 100 Haussperlinge, zwanzig Meisen, einige Kleiber die unser Grundstück mit Leben erfüllen. Allerdings sind die Finken nur selten anzutreffen, die in diesem Jahr, wahrscheinlich aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse, nur wenig Junge aufziehen konnten. Zum ersten Mal hatten sich die ansonsten seltenen Mispeldrosseln, zahlreich bei uns eingefunden. +++ fuldainfo | hans schmidt







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