Eine Festnahme bei Großrazzia gegen Rockerorganisation in NRW

Insgesamt richteten sich die Ermittlungen gegen 34 Beschuldigte

Bei der Großrazzia gegen eine Rockerorganisation in Nordrhein-Westfalen ist am Mittwoch eine Person vorläufig festgenommen worden. Durchsucht worden seien 49 Wohnungen und Geschäftsbetriebe in Essen, Köln, Duisburg, Bonn, Siegburg, Krefeld, Dortmund, Olpe, Hünxe, Ennigerloh, Velbert und Heiligenhaus, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Essen mit. Bei den Durchsuchungen seien Bargeld sowie vermeintliches Falschgeld im fünfstelligen Bereich sichergestellt worden. Außerdem habe man verschiedene IT-Hardware und Betäubungsmittel gefunden. Die Razzia hatte sich gegen eine rockerähnliche Gruppierung gerichtet. Gegen die Mitglieder der Gruppe werde unter anderem wegen des Handels mit Waffen und Betäubungsmitteln sowie Verstößen im Bereich der Schleuserkriminalität und Fälschungsdelikten ermittelt, so die Behörden weiter. Insgesamt richteten sich die Ermittlungen gegen 34 Beschuldigte mit überwiegend irakischem und syrischem Hintergrund. Neben Beamten der Kriminalpolizei wurden bei den Durchsuchungen am Mittwoch auch Einsatzhundertschaften und Spezialeinsatzkommandos eingesetzt. +++

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