Berlin. Die in Miet- und Immobilienkaufverträgen angegebenen Quadratmetergrößen weichen nach Angaben des Eigentümerverbands Haus&Grund fast alle von der wirklichen Größe ab. Gegenüber „Bild“ erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Kai Warnecke: „Fast alle Wohnflächen-Angaben sind falsch.“ Warnecke begründete seine Aussage mit Ergebnissen einer Untersuchung seines Verbandes. Danach kamen bei der Vermessung einer Wohnung und eines Hauses durch jeweils drei verschiedene Experten Abweichungen bei den Quadratmeterangaben von 16 Prozent heraus. „Die tatsächliche Wohnfläche gibt es in der Praxis nicht. Das hat Auswirkungen auf Käufer, Mieter und den Staat, zum Beispiel bei der Grunderwerbsteuer“, sagte Warnecke gegenüber „Bild“. Der Verbandschef forderte die Politik auf, für bessere Standards zu sorgen, um Nachteilen für Mieter und Vermieter entgegenzuwirken. „Wir brauchen dringend einheitliche Mess-Standards. Ansonsten wird es künftig deutlich mehr Streit über die Wohnfläche geben als bisher“, sagte Warnecke. +++ fuldainfo
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