Eichenzeller Gugge Viertel – Es geht voran

Raum zum Wohnen und Arbeiten

Bürgermeister Rothmund, Patrick Bohl und Sebastian Wess. (v.l.)

Das sogenannte „Gugge-Haus“ in der Fuldaer Straße in Eichenzell wurde abgerissen. Die Investoren Patrick Bohl und Sebastian Wess errichten dort das „Gugge-Viertel“ und wollen damit den Ortskern beleben. In zwei Gebäuden sind Bar, Restaurant, Gewerbeflächen und 13 Wohneinheiten mit insgesamt 1000 Quadratmetern Wohnfläche geplant. Die Wohneinheiten sind von 35 bis knapp 100 Quadratmeter groß. Heute wurde offiziell der Grundstein dazu gelegt. Die Investoren freuen sich gemeinsam mit Bürgermeister Rothmund, dass es nun endlich losgeht.

Der Gastronomiebetrieb wird im kleineren der beiden Häuser, das an den Streckhof grenzt, zusammen mit einer Bar/Restaurant im Erdgeschoss untergebracht. Das besondere im gastronomischen Bereich ist, dass man die Bereiche voneinander abtrennen kann. Zwischen dem Gebäude und der Fulda soll es eine Terrasse geben. Im Obergeschoss entsteht Wohnraum. Das zweite Gebäude ist mit drei Geschossen und zusätzlich einer Tiefgarage darunter geplant. Hier werden die Stellplätze für die Wohneinheiten, die auch zum Aufladen von E-Autos ausgelegt sind, entstehen. Mit einem Aufzug kommt man in die darüberliegenden Räume. Im Erdgeschoss ist Platz für Gewerbe, in den beiden Obergeschossen entstehen Wohnungen und Gewerberäume. „In unmittelbarer Nähe ist alles vorhanden, was man benötigt und eine gute Verkehrsanbindung ist auch gegeben“, so Investor Wess. Völlig offen ist noch, welches Gewerbe sich dort ansiedelt. Vieles sei möglich.

Aus Sicht der Gemeinde wird das Projekt den Ortskern aufwerten, betonte Bürgermeister Johannes Rothmund. Es entsteht unter anderem auch dringend benötigter Wohnraum. Insgesamt keine einfache bauliche Lösung, meinte der Bürgermeister und bedankte sich bei den Investoren für ihr Arrangement. Patrick Bohl und Sebastian Wess hatten sich kurzerhand dazu entschieden, in 2017 beim Investorenwettbewerb mitzumachen und ein Konzept vorzulegen. Für das Projekt wurde zur Vorgabe gemacht, das ein öffentlicher Zugang zum Bahnhof geschaffen werden musste. Unter dem Grundstück verläuft ein Hauptkanal, der für den Abwasserverband zugänglich sein muss. Es werden rund 3,5 Millionen Euro investiert. +++

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