EEG-Reform: Bund und Länder einigen sich auf Kompromiss

Bundeskanzlerin Angela Merkel
Angela Merkel

Berlin. Bund und Länder haben sich bei einem Gipfel zur Energiewende am Dienstag auf einen Kompromiss zur EEG-Reform geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte im Anschluss an das Treffen, es habe ein hohes Maß an Einigkeit darüber geherrscht, dass die Kostendynamik bei der EEG-Umlagebegrenzt werden und der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung gesteigert werden solle. Eine wichtige Änderungen sei bei der Förderung der Windkraft erreicht worden, so Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. So soll ein Austausch alter Anlagen durch neue, leistungsstärkere Windräder nicht auf die vereinbarte Obergrenze von 2.500 Megawatt pro Jahr angerechnet werden. Auch für die Deckelung von Biogasanlagen sei eine Einigung erreicht worden. Offen geblieben sei jedoch die Frage der Stichtagsregelung. Der Gesetzentwurf zu Reform soll am 8. April verabschiedet werden. +++ fuldainfo

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Letzte Aktualisierung: 03.10.2022, 05:22 Uhr
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