Edda Bischof verpasst Bronze nur um fünf Zentimeter und wird Vierte im Kugelstoßen

Die osthessischen Leichtathletinnen haben bei den Deutschen Meisterschaften der U23 und U18 im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Besonders Edda Bischof vom Hünfelder SV sorgte mit Rang vier im Kugelstoßen für das herausragende Ergebnis aus dem HLV-Kreis Fulda-Hünfeld. Nur fünf Zentimeter trennten sie am Ende von der Bronzemedaille.

Für die Titelkämpfe, die vom 3. bis 5. Juli stattfanden, waren aus dem HLV-Kreis Fulda-Hünfeld vom Hünfelder SV Edda Bischof im Diskuswurf und Kugelstoßen, Emma Röhrdanz über 200 Meter sowie in der 4×100-Meter-Staffel, Hanna Knieper über 100 Meter sowie in der Staffel, Lotte Schwarz, Nika Marie Henkel und Svea Witzel für die 4×100-Meter-Staffel gemeldet. Von der LG Fulda ging Anna Volmer über 400 Meter an den Start. Insgesamt kämpften an den drei Wettkampftagen 1.326 Athleten und 111 Staffeln aus 474 Vereinen um die nationalen Titel.

Aus osthessischer Sicht begann das Meisterschaftswochenende am Freitag mit dem Diskuswurf der weiblichen Jugend U18. Edda Bischof, die in der Meldeliste auf Rang 13 geführt wurde, zeigte einen soliden Wettkampf und erreichte mit einer Weite von 38,74 Metern den 16. Platz.

Parallel dazu ging die 4×100-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein ins Rennen. Nika Marie Henkel, Lotte Schwarz, Hanna Knieper und Emma Röhrdanz bildeten das Quartett, während Svea Witzel als Ersatzsprinterin nicht zum Einsatz kam. Die Staffel war als Fünfte der Deutschen Bestenliste angereist und hatte zwei Wochen zuvor bei den Süddeutschen Meisterschaften in Koblenz in 47,55 Sekunden überzeugt. Auch in Bochum-Wattenscheid verlief der Lauf ohne sichtbare Fehler, doch mit 48,04 Sekunden blieb das Quartett knapp eine halbe Sekunde über seiner bisherigen Bestleistung. Am Ende bedeutete die Zeit den neunten Platz.

Am späten Freitagnachmittag folgte der Vorlauf über 400 Meter mit Anna Volmer von der LG Fulda. Sie zeigte ein engagiertes Rennen und verbesserte ihre persönliche Bestzeit auf 58,27 Sekunden. Trotz der neuen Bestmarke war nach dem Vorlauf Schluss. In der Endabrechnung belegte sie Platz zwölf.

Der Höhepunkt aus osthessischer Sicht folgte am Samstag im Kugelstoßen der WJU18. Edda Bischof hatte sich in den vergangenen Wochen bis auf Platz fünf der Deutschen Bestenliste vorgearbeitet und bestätigte ihre starke Entwicklung eindrucksvoll. In einem spannenden Wettkampf fehlten am Ende lediglich fünf Zentimeter zur Bronzemedaille. Mit Platz vier unterstrich sie dennoch eindrucksvoll ihre Zugehörigkeit zur deutschen Spitze in ihrer Paradedisziplin.

Am Samstag stand zudem Hanna Knieper über 100 Meter im Vorlauf auf der Bahn. Sie erreichte das Ziel nach 12,72 Sekunden und belegte Platz 32. Am Sonntag folgte Emma Röhrdanz über 200 Meter. Auch für sie endete der Wettbewerb nach dem Vorlauf. Mit einer Zeit von 25,71 Sekunden wurde sie auf Rang 36 geführt.

Die Bilanz der osthessischen Athletinnen fiel damit insgesamt positiv aus. Vor allem der vierte Platz von Edda Bischof im Kugelstoßen sowie mehrere Platzierungen im vorderen deutschen Mittelfeld unterstrichen die Wettbewerbsfähigkeit der Nachwuchsleichtathletinnen aus der Region. Die Leistungen im Lohrheidestadion lieferten wertvolle Erfahrungen für die kommenden Aufgaben und bestätigten die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Vereine im HLV-Kreis Fulda-Hünfeld. +++


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