Drei Radwege an Bundesstraßen im Landkreis Fulda priorisiert

Mit aktuell 180 Radwegeprojekten im Planungsprogramm von Hessen Mobil arbeitet das Land zielstrebig und kontinuierlich am Radwegeausbau. Dennoch bedarf es einer Priorisierung, da nicht alle Radwege gleichzeitig gebaut werden können. Hierfür hat das Hessische Verkehrsministerium eine Dringlichkeitsbewertung für Radwege an den Bundes- und Landesstraßen für die Jahre 2022 und 2023 vorgenommen.

„Dass der Landkreis Fulda mit Radwegeprojekten an drei Bundesstraßen berücksichtigt wurde, ist eine gute Nachricht für Radpendlerinnen und Hobby-Radfahrerinnen in der Region,“ freut sich Markus Hofmann, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss. „Die Radwege werden sicherer, komfortabler und attraktiver, Lücken in den Radwegeverbindungen werden geschlossen.“

Ebenso positiv äußert sich die Grüne Landtagsabgeordnete Silvia Brünnel: „In ganz Hessen werden 28 Maßnahmen im Zuge der Priorisierung in den nächsten zwei Jahren umgesetzt. Die Gesamtstreckenlänge der neuen Radwege beläuft sich auf 100 km. Das Land investiert ca. 70 Millionen Euro in die Radinfrastruktur. Dies ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die Verkehrswende in unserem Land zügig voranzubringen.“

Folgende Radwege-Maßnahmen werden an Bundesstraßen im Landkreis umgesetzt:

  • B 27: Lückenschlüsse in den Bereichen Fulda/Bronzell, Fulda/Lehnerz und Fulda/Bernhards – Petersberg/Marbach; Gesamtlänge: 5,5 km
  • B 279: Eichenzell/Rothemann – Ebersburg/Thalau; Gesamtlänge: 5,6 km
  • B 458: Grabenhöfchen – Hilders/Dietges; Gesamtlänge: 2,4 km

+++ pm

Coronadaten

Der durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen liegt aktuell bei 4,02 pro 100.000 Einwohner (16.08.2022). Eine Woche zuvor betrug der Wert 5,4 pro 100.000.

Letzte Aktualisierung: 17.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
450,6 ↑1005
Vogelsberg552,6 ↑583
Hersfeld
342,5 ↓412
Main-Kinzig414,8 ↓1749

Sie können uns jederzeit Leserbriefe zukommen lassen. Diskutieren kann man auf Twitter oder Facebook