Berlin. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet angesichts der stabilen Konjunkturlage mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und warnt zugleich vor mehr Jobverlagerungen ins Ausland. Gegenüber "Bild" erklärte DIW-Präsident Marcel Fratzscher, ein Rückgang bis auf 2,5 Millionen sei in den nächsten Jahren möglich: "Der deutsche Arbeitsmarkt boomt und die Anzahl der Arbeitslosen sinkt weiter."
Fratzscher forderte die Bundesregierung auf, mehr für die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu tun, um eine weitere Verschiebung von Arbeitsplätzen aus Deutschland ins Ausland zu verhindern. Die Politik müsse das Problem der Langzeitarbeitslosen und Unqualifizierten "dringend angehen, um diesen Menschen eine Chance zu geben in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Ansonsten wird die Arbeitslosenzahl in Deutschland nicht weiter sinken und deutsche Unternehmen Arbeitsplätze noch stärker ins Ausland verlagern", warnte Fratzscher. Der Fachkräftemangel sei schon heute für viele Unternehmen ein großes Problem und müsse neben Zuwanderung auch über bessere Qualifikation deutscher Arbeitskräfte gelöst werden. +++ fuldainfo
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