Diözesanversammlung 2021 – Neuwahlen und Kolpingrätseltour

Auf den Spuren Adolph Kolpings auf dem pings AzubiKampus in Fulda

Bei der diesjährigen Diözesanversammlung des Kolpingwerks im Bistum Fulda war die Freude groß, endlich wieder in Präsenz tagen zu können. Nach den entbehrungsreichen Kontaktbeschränkungen, die auch das Verbandsleben der Kolpinger besonders trafen, bestand endlich wieder Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Doch vorher galt es, bei der Versammlung, die Regularien abzuarbeiten. Diözesanvorsitzender Josef Richter begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Brigitte Kram übernahm die Tagungsleitung. Nach einem geistigen Impuls des stellvertretenden Diözesanpräses Pfr. Ulrich Trzeciok berichtete das Mitglied des Bundesvorstands Sven-Marco Meng bei seinem Grußwort von den neuesten Entwicklungen auf der Bundesebene.

Josef Richter blickte im Rechenschaftsbericht des Vorstands auf die vergangenen zwei Jahre zurück und teilte sie in die „Vorcoronazeit“ und die „Mitcoronazeit“ ein. War das Jubiläumsjahr 2019 noch von der Feier des 150jährigen Bestehens und zahlreichen Veranstaltungen gekennzeichnet, erforderte die Coronapandemie ein Umdenken in der Verbandsarbeit. Als Highlight in 2019 wurden der Eine-Welt-Tag, die Sozialaktion mit 150 Päckchen und das Bonifatiusmusical mit Talkrunde genannt. Während der Coronapandemie gab es verschiedene Telefonaktionen, Onlinediskussionen oder buchbare Angebote.

In seinem Ausblick auf die nächsten Jahre wünscht sich der Diözesanvorsitzende Kolpingsfamilien mit verrückten Ideen, die bereit sind auch einmal etwas zu ändern, zu „verrücken“. Nach der Entlastung des Vorstandes erfolgten unter der Wahlleitung von Roland Schippany Neuwahlen. Es konnte zwar kein Präses, stellvertretender Präses oder eine geistliche Leitung gewählt werden. Es gibt aber zurzeit laufende Gespräche mit potenziellen Kandidaten für das Amt des stellvertretenden Präses oder der Geistlichen Leitung, die noch etwas Zeit benötigen.

Wiedergewählt in den Diözesanvorstand wurden drei Vorstandsmitglieder mit sehr überzeugenden Wahlergebnissen: Monika Kowoll-Ferger/KF Petersberg, Rudolf Amert/KF Fritzlar und Dr. Andreas Ruffing/KF Flieden. Daniela Möller/KF Flieden wird künftig im Diözesanvorstand als kooptiertes Mitglied mit beratender Stimme tätig sein, da die Satzung nur drei neue Diözesanvorstandsmitglieder zulässt. Mit „standing ovations“ wurde der stellvertretende Diözesanpräses Pfr. Ulrich Trzeciok aus Altersgründen verabschiedet und die Versammlung dankte ihm ganz herzlich für die spirituellen und persönlichen Impulse der letzten Jahre.

Nach dem Mittagessen ging es auf spannende Rätseltour auf den Spuren Adolph Kolpings und es konnte der pings AzubiKampus erkundet werden. An verschiedenen Orten waren Kolpingfragen zu beantworten. In einem Musterzimmer konnte man sehen, wie die Bewohner auf dem Kampus leben. Die pädagogische Leiterin Carolin Flügel erzählte von der pädagogischen Arbeit auf dem Kampus und stellte das pastorale Konzept vor. Auf der Tagungsebene konnte man mit Daniela Vögler zum Thema „Kolping Aktiv“ diskutieren und es wurden viele inspirierende Ideen ausgetauscht und mitgenommen. Danielas Motto „Kolping schafft Kontakte“ hätte auch das Motto der Diözesanversammlung sein können.

Auf dem Außengelände des Kampus stellte Andreas Dippel die Kreuzaktion vor und lud mit den unterschiedlichsten handwerklichen Geräten dazu ein, gleich vor Ort Kreuze herzustellen für die Bewohnerzimmer. Johanna Veltum präsentierte die „Aktion Oskar hilft“ und den neuen Podcast der Kolpingjugend. Ihre Schwester Maria-Antonia zog zahlreiche Teilnehmer mit ihrer Methode Bibliolog in ihren Bann. Im Mittelpunkt der Bibelstelle aus dem Matthäusevangelium stand die Figur des Hl. Josef und die Kolpinger beteiligten sich sehr aktiv. Der Bezirk Hessisches Kegelspiel hatte seine orangefarbene Kolpingbank mitgebracht, die zum Plaudern und Verweilen einlud. Daniela Möller stellte die Homepage der Kolpingsfamilie Flieden vor. Dies ist eine Webseite, die vom Kolpingwerk Deutschland praktisch schon fix und fertig vorbereitet ist und von jeder Kolpingsfamilie individuell angepasst werden kann.

Allgemeiner Treffpunkt war dann das Präsidiumscafé im Foyer, wo man bei leckeren Waffeln und Kaffee mit dem Präsidium ins Gespräch kommen konnte. Beliebt war auch die Chill-Out-Area auf dem Außengelände, wo man die Herbstsonne genoss. Aus den richtigen Lösungen der Rätseltour wurde ein Essensgutschein im ParkHotel Fulda verlost, aber gewonnen hatte jeder Teilnehmer der Rätseltour allein schon durch seine Teilnahme. +++

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