DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell hat die neuen EU-Abgaswerte mit einer CO2-Absenkung um 37,5 Prozent bis 2030 scharf kritisiert. "Dieser sehr massive Schritt kann dazu führen, dass die große Leitbranche in Deutschland in erhebliche Schwierigkeiten gerät", sagte Körzell der "Saarbrücker Zeitung". "Wir sehen hier eine massive Gefahr für die Arbeitsplätze." Die von der EU festgesetzt Zahl könne über die Autoindustrie hinaus "verheerend wirken", so Körzell. "Noch haben wir, anders als etwa England, in unserem Land Wertschöpfungsketten, die funktionieren und auf die wir sehr stolz sind. Sie würden gefährdet." Der DGB-Funktionär kritisierte auch die von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) geforderte CO2-Abgabe. "Ich kann nur davor warnen, den Menschen neue Kosten aufzubürden", sagte Körzell und sprach mit Blick auf die Gelbwestenproteste in Frankreich davon, dass es auch in Deutschland ein Protestpotential gebe. "Wir brauchen zunächst generell Entlastungen für die mittleren und unteren Einkommen. Und nicht zusätzlich neue Belastungen." +++
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