Berlin. In Berlin hat die Bundesregierung am Donnerstag einen mit einer Ebola-Isolierstation umgebauten Airbus vorgestellt. Er leiste einen wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung „der schrecklichen Krankheit Ebola“, sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Präsentation am Flughafen Tegel. Man müsse eingestehen, dass die Weltgemeinschaft zu spät reagiert habe, gestand Außenminister Frank-Walter Steinmeier ein, der ebenfalls zur Vorstellung des neuen Fliegers gekommen war. Umso wichtiger sei, dass man nun gehandelt habe. In dem Flugzeug kann stets nur ein einzelner Patient in einer fliegenden Intensivstation transportiert werden. Weltweit gab es bisher nur zwei Jets einer US-Firma, die Ebola-Infizierte sicher transportieren konnten. Der nun von der Lufthansa in Hamburg umgebaute Airbus A340-300 wurde von der Bundesregierung bis auf Weiteres geleast. Die Charité stellt das Personal, das im Notfall auf dem Flugzeug zum Einsatz kommt. +++ fuldainfo
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