Außenminister Heiko Maas (SPD) wirft US-Präsident Donald Trump vor, mit seinen Plänen für einen Truppenabzug aus Syrien und Afghanistan den Einfluss des Westens in der Region aufs Spiel zu setzen. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ antwortete Maas auf die Frage, ob die Debatte über einen US-Truppenabzug aus Afghanistan die Verhandlungsposition gegenüber den Taliban schwächt: „Die Spekulationen über einen US-Abzug helfen jedenfalls nicht weder in Afghanistan noch in Syrien. Sie verringern den Druck, den der Westen ausüben kann.“ Maas sprach sich entschieden gegen ein rasches Ende des Afghanistan-Einsatzes aus. „Sich jetzt zurück zu ziehen, wäre falsch“, sagte er. „Wir wollen jedenfalls zunächst das Mandat im März im Bundestag für ein Jahr verlängern“, betonte der Minister. Maas äußerte die Hoffnung, dass die Bundesregierung früh von konkreten US-Abzugsplänen aus Afghanistan erfahre. „In Washington hat man mir zugesagt, dass wir in die US-Planungen frühzeitig eingeweiht werden. Dann werden wir uns ansehen, was das für unseren Auftrag bedeutet“, sagte der SPD-Politiker. „In den USA ist die Diskussion zu dem Thema auch noch in Gang“, sagte Maas dem RND. +++
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