Berlin. Die Aufnahme weiterer Flüchtlinge hat die emotionale Haltung der Bürger gegenüber dem Flüchtlingszuzug nicht verändert. Die Mehrzahl der Bundesbürger (61 Prozent) empfindet die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge nicht als Bedrohung. Zum Vergleich: Am 3. September 2015 hatten 59 Prozent der Deutschen keine Angst davor, dass zu viele Flüchtlinge ins Land kommen. 38 Prozent (+-0) der Befragten sagen, dass ihnen der aktuelle Umfang der Zuwanderung Angst bereite. In den neuen Bundesländern empfinden 43 Prozent der Bürger die Flüchtlingszuwanderung als Bedrohung, in den alten Bundesländern sind es 36 Prozent, so das Ergebnis des aktuellen "Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin".
Flüchtlingszuwanderung berührt kaum den Alltag der Deutschen
81 Prozent der Bürger sagen, dass sich ihr alltägliches Leben durch die Zuwanderung gar nicht verändert hat. 17 Prozent berichten von geringfügigen Veränderungen und zwei Prozent sind der Meinung, dass sich ihr Alltag durch den Flüchtlingszuzug deutlich verändert.
Sonntagsfrage: Leichter Anstieg für SPD und Linke
In der aktuellen Sonntagsfrage kommt die Union auf 42 Prozent der Stimmen. 25 Prozent der Befragten würden die SPD wählen. Die Grünen kommen auf elf Prozent und die Linke auf neun Prozent. Die FDP und die AfD erhalten jeweils vier Prozent der Stimmen. Die sonstigen Parteien würden fünf Prozent der Bürger wählen. Im Vergleich zum Deutschlandtrend vom 3. September 2015 gewinnen die SPD und die Linke jeweils einen Prozentpunkt, die Grünen und die sonstigen Parteien verlieren je einen Punkt. Die Stimmen für die Union, die AfD und die FDP bleiben unverändert. Insgesamt erhält die Regierungskoalition 67 Prozent der Wählerstimmen. +++ fuldainfo
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Das aktuelle Stimmungsbild mag so zutreffen. Aber wehe, unsere Wirtschaft knickt ein wenig ein oder es passiert mal was mit einem islamistischen Einwanderer. Dann wird sich auch diese Stimmung ganz schnell drehen. Die Bevölkerungsentwicklung in Ballungszentren hatte schon vor einiger Zeit ein deutscher Politiker als "Horrorszenario" beschrieben, da war von Flüchtlingen noch gar keine Rede. Wie man vor diesem Hintergrund nun die Einwanderung von Millionen Menschen mit einem völlig fremden kulturellen Hintergrund, sprich mit einem archaischen Frauenbild etc. politisch verantworten will, weiß ich nicht. Fakt ist, dieses Land wird massiv verändert und nur wenige glauben, dies würde letztlich gut gehen. Hätte man rechtzeitig eine vernünftige Familienpolitik gemacht und eine adäquate, qualifikationsbasierte Einwanderungspolitik, hätte man die Einhaltung von Dublin konsequent durchgesetzt, bräuchten wir nun nicht zusehen, wie Salafisten in der Fußgängerzone mit billigsten Methoden den Sprengsatz an unsere Republik legen.
“Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin”
Aha, und soll repräsentativ für ganz Deutschland sein?
Ich kenne kaum jemanden in meinem Umfeld der die momentane Situation nicht erschreckend findet.