Deutsche Bahn plant Generalsanierung der Kinzigtal-Strecke ab 2027

Mehr Schutz vor Bahnlärm gefordert. Foto: Stadt

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihre Planungen für eine umfassende Generalsanierung des Bahnkorridors 'Kinzigtal' zwischen Hanau und Fulda vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die knapp sechsmonatige Bauphase vom 13. August 2027 bis zum 4. Februar 2028 dauern.

Ziel ist es, den hochbelasteten Streckenabschnitt zwischen Gelnhausen und Fulda langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen, um Störungen und infrastrukturbedingte Verspätungen zu reduzieren.

Während der Sanierung werden auf dem rund 58 Kilometer langen Abschnitt unter anderem etwa 100 Kilometer Oberleitung, 87 Weichen, 75 Kilometer Gleise und zehn Bahndämme erneuert. Zudem werden fünf moderne elektronische Stellwerke installiert.

Auch die Bahnhöfe in Wirtheim, Bad Soden-Salmünster, Steinau a. d. Straße, Schlüchtern und Flieden werden modernisiert und soweit möglich barrierefrei umgebaut, inklusive neuer Bahnsteige und moderner Fahrgastinformation.

Für die Zeit der Bauarbeiten ist ein umfangreiches Ersatzverkehrskonzept vorgesehen.

Im Nahverkehr wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Langenselbold und Fulda eingerichtet, im Fernverkehr sind Umleitungen geplant. Die DB betonte die enge Einbindung der Region bei der weiteren Konkretisierung des Verkehrskonzepts.

Die Generalsanierung ist Teil eines größeren Programms, bei dem die DB mehr als 40 hochbelastete Streckenabschnitte komplett erneuern will, um anschließend für mehrere Jahre größere Bauarbeiten zu vermeiden. +++


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