Der Wochenrückblick Teil 18

Für die Sonderausstellung „Design & Dynastie. 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau“, die anlässlich des 250. Geburtstages von Wilhelm I. (1772-1843), erster König der Niederlande, der zuvor einige Jahre als Fürst in Fulda regierte, gezeigt wird, haben am vergangenen Dienstag die Installationen im Stadtschloss Fulda begonnen. Aus diesem Grund bleiben die Historischen Räume für den Besuchsverkehr vorerst geschlossen. Design & Dynastie. 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau wird vom 18. Juni bis zum 25. August im Fuldaer Stadtschloss gezeigt. Sie umfasst in ihrer Gesamtheit rund 300 Exponate.

Friedensfahne der Evangelischen Bonhoeffer-Kirchengemeinde entwendet

Die evangelische Bonhoeffer-Kirchengemeinde in der Goerdelerstraße im Stadtteil Ziehers-Nord vermisst seit vergangenem Wochenende ihre Friedensfahne mit der Aufschrift „Pace“, dem italienischen Wort für Frieden. Die Pace-Regenbogenfahne zeigt den umgekehrten Farbverlauf eines Regenbogens und wurde von der Kirchengemeinde als Symbol gegen den Krieg in der Ukraine gehisst. Der Pfarrer der Bonhoeffer-Kirchengemeinde Marvin Lange hofft darauf, dass er die Friedensfahne unbeschädigt zurückbekommt. Er begrüßt das persönliche Gespräch mit den Dieben. Die Anzeige bei der Polizei würde in diesem Fall zurückgenommen. Den Findern der Friedensfahne winke ein kleiner Finderlohn.

Bäder Betriebs GmbH gewährt ukrainischen Kriegsgeflüchteten in ihren Bädern kostenfreien Eintritt

Die Bäder Betriebs GmbH, zu der das Sportbad Ziehers, das Freibad Rosenau (Rosenbad) und das Stadtbad „Esperanto“ gehören, gewährt allen Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine bei Vorlage eines ukrainischen Ausweisdokumentes innerhalb der regulären Öffnungszeiten in den genannten Bädern kostenlosen Eintritt. Darüber hinaus lädt die RhönEnergie Fulda ab dem 15. Mai ukrainische geflüchtete Familien jeden Sontag in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr zu unbeschwertem Zusammensein und kostenlosem, betreuten Schwimmen ins Freibad Rosenau ein.

Hochschule Fulda – Auch in diesem Jahr gute Noten beim Hochschulranking

Die Hochschule Fulda hat sich auch in diesem Jahr mit guten Noten beim Hochschulranking des „Centrums für Hochschulentwicklung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ behauptet. In mehreren Kategorien landeten die untersuchten Fächer „Lebensmitteltechnologie“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Mechatronik“ bundesweit in der Spitzengruppe. Punkten konnte die Hochschule Fulda insbesondere mit einem engen Kontakt zur Berufspraxis im Bachelorstudium sowie mit guter Unterstützung am Studienanfang.

Von-Galen-Schülerin gewinnt Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs

Die Von-Galen-Schülerin Sina-Lee Link konnte beim diesjährigen Vorlesewettbewerb den Bezirksentscheid für sich entscheiden. Zuvor hatte sich die 11-jährige, der Jahrgangsstufe 6 der Realschule im schulinternen Wettbewerb sowie auf Kreisebene durchgesetzt. Mit ihrem Sieg im Bezirk Kassel qualifizierte sich Sina-Lee für den Landesentscheid. Am 16. Mai tritt Sina-Lee in Frankfurt a.M. dann gegen die besten Vorleserinnen und Vorleser Hessens an. Ihre Schule drückt Sina-Lee fest die Daumen.

Karikatur-Ausstellung im Vonderau Museum Fulda eröffnet

Das Vonderau Museum Fulda beheimatet ab dieser Woche bis zum 22. Mai 2022 die Wanderausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe? Karikaturen aus Ost- und Westeuropa zur Umwelt- und Klimakrise.“ Die Ausstellung, die im Kontext zur Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion im Erzbistum Bamberg entstanden ist, umfasst rund 60 Exponate. Anlass für die Ausstellung in Fulda ist die Eröffnung der bundesweiten Renovabis-Pfingstaktion, die in diesem Jahr in Fulda stattfindet. Bei der Vernissage sprachen neben Museumsleiter Dr. Verse Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Professor Dr. Thomas Schwartz und Weihbischof Professor Karlheinz Diez in Funktion als Bischofsvikar für die Weltkirche.

Bauarbeiten rund um das Umweltzentrum haben begonnen

Ein neues Entree vom Parkplatz Stadion zur Fulda-Aue, eine optische Öffnung des Umweltzentrums zum umliegenden Gelände sowie mehr Aufenthaltsqualität auf der gesamten Freifläche zwischen dem Bistro des Umweltzentrums und der Kneipp-Tretanlage sind Ziele des Städtebauförderprojekts „Neugestaltung Umfeld Umweltzentrums“, für das diese Woche die Bauarbeiten begonnen haben. Für die Bauzeit, die sich voraussichtlich bis in den Herbst erstrecken werden, müssen sich die Nutzerinnen und Nutzer des Areals ab dieser Woche auf Absperrungen und Einschränkungen einstellen. Als Teilbereich dieses Projekts wird auch das Umfeld des Wassertretbeckens sowie dessen Anschlusstechnik erneuert. Eine Inbetriebnahme des Tretbeckens wird daher in den nächsten Monaten nicht möglich sein. Die Neugestaltung der Umgebung des Umweltzentrums ist ein sogenanntes Rahmenprojekt der Landesgartenschau 2023 in Fulda.

Einbruch in der Malteser-Geschäftsstelle – Täter hinterließen Bild der Verwüstung

Am Ostersonntag bot sich den Mitarbeitenden des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Fulda ein Bild der Verwüstung als sie ihren Arbeitsdienst im ersten Stock des ehemaligen Eika-Gebäudes in „An Vierzehnheiligen 9“ antreten wollten. In der Geschäftsfelle war eingebrochen worden. Um in die Büros zu gelangen, zertrümmerten die Räuber alle Glastüren. Gestohlen wurden elektrische Geräte, wie zum Beispiel Monitore, Igel-Computer, Laptops, Beamer und Tablets. Was die Täter nicht mitnehmen konnten, wurde mutwillig zerstört. Besonders kurios war, dass die Täter am Folgetag erneut die Räume aufsuchten und weitere elektrische Geräte stahlen und weitere Schränke dursuchten. Auch ein Dienstfahrzeug der Malteser im Bistum Fulda fiel den Einbrechern in die Hände. Dieses wurde offenbar in der Zeppelinstraße abgestellt, dort stellte das Ordnungsamt einen Strafzettel wegen fehlender Parkscheibe aus. Das Fahrzeug wurde inzwischen rund 650 Meter von der Zeppelinstraße gefunden auf dem Firmenparkplatz in der Leipziger Straße. Um Spuren zu verwischen, wurde der Innenraum mit Feuerlöschpulver besprüht. Der Sachschaden beläuft sich laut Schätzung der Polizei auf rund 8.000 Euro. Zeugen des Einbruchs oder Personen, die das beschriebene Fahrzeug gesehen haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen an das Polizeipräsidium Osthessen unter 0661 105-0 oder an eine andere Polizeidienststelle zu melden.

Caritas-Wohngruppenhaus in der Nikolaus-Seng-Straße in Maberzell eingeweiht 

Nach Fertigstellung des Caritas-Wohngebäudes in der Nikolaus-Seng-Straße in Fulda-Maberzell und nach Einzug im Herbst 2021 konnte die Caritas im Bistum Fulda nun die Einweihung vollziehen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Gebäudes auf eine Einweihungsfeier mit Segnung der Räumlichkeiten verzichtet. Diese Woche war dies nun möglich. Das Wohngruppenhaus bietet Mädchen und weiblichen Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht daheim in ihren Familien wohnen können, eine angenehme Heimstatt. Ein Betreuungsteam steht ihnen in ihrer Alltagsbewältigung beiseite und unterstützt sie darin, ihren Weg zu gehen und selbstbewusste und eigenständige junge Frauen zu werden. Nach Aussage der zuständigen Bereichsleiterin des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth bietet das Wohngruppenhaus Platz für neun Betreuungsplätze. Die Baukosten von rund einer Million Euro wurden weitestgehend aus Eigenmitteln getragen. Dank der GlücksSpirale konnte gut ein Zehntel der Kosten durch diese Förderung abgedeckt werden. Der Jugendhilfeverbund St. Elisabeth agiert als moderne Jugendhilfe-Einrichtung dezentral mit insgesamt 20 Standorten.

Erneute Prädikatisierung für Poppenhausen und Rodholz

Die Kerngemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe) und ihr kleinster Ortsteil Rodholz dürfen sich erneut „Staatlich anerkannter Luftkurort“ sowie „Staatlich anerkannter Erholungsort“ nennen. Die jeweiligen vom Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und von der Fachausschussvorsitzenden Susanne Linneweber unterzeichneten Urkunden wurden nun offiziell zu Beginn der letzten Gemeindevertretersitzung durch Horst Wenzel vom Fachausschuss Kur-, Erholungs- und Tourismusorte beim Regierungspräsidium Kassel und an Bürgermeister Manfred Helfrich und Tourismus-Managerin Andrea Müller übergeben. Staatlich anerkannter Luftkurort ist das in Deutschland am stärksten verbreitete Prädikat für Kurorte. Es wird an Ortschaften vergeben, deren Luft und Klima Eigenschaften aufweisen, die für Erholung und Gesundheit förderlich sind und durch ein Klima- und Luftqualitätsgutachten regelmäßig nachgewiesen werden müssen. Weiterhin sind bei der Überprüfung die Angaben über die touristische Infrastruktur, Unterkunftsangebote, medizinische Versorgung, Nahversorgung, Sehenswürdigkeiten und empfangenen Auszeichnungen von Bedeutung. In Hessen gibt es aktuell 32 Luftkurorte und 60 Erholungsorte. Vier Luftkurorte und sieben Erholungsorte liegen in der hessischen Rhön. Erstmalig bekam Poppenhausen das Prädikat „Staatlich anerkannter Luftkurort“ in 1961 verliehen, während ihr Ortsteil Rodholz das Prädikat erstmals in 1885 erlangte. Die letztmalige Bestätigung der Prädikate erfolgte am 12. Januar 2010

Annika Günkel ist neue Mitarbeiterin des Evangelischen Kirchenkreises

Der Evangelische Kirchenkreis hat mit Annika Günkel eine neue Gemeindereferentin. Sie ist eine von fünf kirchlichen Jugendarbeiterinnen des Evangelischen Kirchenkreises Fulda und leitet das Amt für Jugendarbeit. Jugendliche in ihrem Glauben zu unterstützen und zu fördern, sind der 31-Jährigen wichtig. In ihre Arbeit möchte die Gemeindereferentin künftig auch Menschen miteinbeziehen, die bisher in der Angebotsgestaltung noch nicht mitgedacht werden wie zum Beispiel Menschen mit Beeinträchtigungen, kirchenferne und ältere Menschen. Aufgewachsen in Bimbach, erlangte Annika Günkel ihr Abitur an der Marienschule Fulda, bevor sie viele Jahre in der katholischen Jugendarbeit aktiv war. Daneben absolvierte sie ein freiwilliges soziales Jahr im Schulbegleitdienst bei den Maltesern. Anschließend studierte sie Pädagogik in Bamberg. Hieran schloss sich ein Masterstudiengang in Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Eine erste Anstellung fand sie beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend, wo sie von 2017 bis 2020 als Referentin für politische Jugendbildung absolvierte. In den vergangenen zwei Jahren arbeitete sie als Leiterin des Schulbegleitdienstes bei den Maltesern in Fulda. +++ ja

Coronadaten

Da am Wochenende nur noch wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden Daten an das RKI übermitteln, werden keine Daten am RKI eingelesen, sodass es bei den absoluten Fallzahlen keine Veränderung zum Vortag gibt. Die Änderung der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag beruht lediglich auf einer Änderung des Bezugszeitraums (jeweils 7 Tage vor dem Tag der Berichterstattung).

Letzte Aktualisierung: 08.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
482,9 ↓1077
Vogelsberg614,2 →648
Hersfeld
551,1 →663
Main-Kinzig359,0 →1514

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