Der Brandfulder: Rums war Deutschland raus

"KIMM ICH lieber mehr über links hinten oder rechts vorne?"

Fulda. BOA – TENG hat’s gemacht und rums war Deutschland raus. Was für ein KROOSer Mist. NEUERdings verlieren Deutschlands LAHM-arschige Elite-Kicker schon gegen Südkorea. Ja, wenn der Phillipp noch dabei gewesen wäre und nicht mit Jessy am Starnberger See geschäkert und für verbale Allgemeinplätze sowie analytisch flache WELL(MER)N gesorgt hätte, nein dann wären wir nicht als schlechtester Fußball-Weltmeister aller Zeiten und Letzter in unserer Gruppe bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Wie die LÖWen haben Jogis Jungs nicht gerade gekämpft, der MANNSCHAFTsrat und Betreuerstab konnte selbst mit BRANDTreden die Truppe nicht auf TRAPP bringen. Als hätten sie HUMMELS im Hintern gehabt haben sie derart HECT(OR)isch gebolzt, dass selbst der Joschua (das LÖW’sche ‚Sch-S`) nicht mehr aus noch ein wusste: „KIMM ICH lieber mehr über links hinten oder rechts vorne?“

Von den Super-Marios redete der eine (BASLER) im TV gequirlte Kacke, der andere (GÖTZE, WM-Held von vor vier Jahren, machte seinerzeit das entscheidende Gol, Gol, Gol, Goool, Goleo) spielte zuletzt auf ähnlich niedrigem Niveau, war nicht mal mehr nominiert. Und der dritte im Bunde, GOMEZ, verDRAXLERte nicht nur seine Beine, sondern machte seinem Namen als Chancentod erneut alle Ehre. An Tonio RÜDIGER allein lag’s nicht und auch SÜLE konnte sich Niklas-klare Torgelegenheiten erarbeiten. Der STEGEN kam überhaupt nicht zum Einsatz und Matthias GINTERs kindliches  Konterfei hätte eher auf eine Tafel GINTERschokolade (Mischung aus hessisch-fränkisch-sächsischem PLATT enhardt) als in ein dünnes Panini-Fußballalbum oder auf die fette   internationale Soccer-Bühne gepasst. Und was war mit Mesut und Ilkay? Die waren weder im russischen Kasernen-Quartier Waikiki (oder so ähnlich) sich erklärend zu hören, noch auf den Plätzen der WM-Stadien zu sehen. ÖZIL und GÜNDOGN waren als Erdogans Platzhirsche völlig deplatziert und geistig scheinbar auf dessen Wahlparty in Istanbul. ‚REUSt euch für „DIE MANNSCHAFT“ # ZSMMN, den A… auf und dribbelt nicht für den Bosporus-Diktator ins Abseits oder als Negativbeispiel in den #ZSBRCH‘, wäre die politisch passende Antwort und sportlich die richtige taktische Einstellung und Botschaft in Richtung Berlin und Ankara gewesen. Nun können beide verlängerten Urlaub an der türkischen Riviera machen. IZMIR übel.

Übel wird’s mir auch, wenn ich die WM-Ergebnis-Vorhersagen in unserer internen Brandfulder Familien-Tippgemeinschaft hochrechne. Da bewies bis dato ausgerechnet meine Frau als ausgewiesene Expertin für Rythmische Sportgymnastik und Frauen-Synchronschwimmen das richtige RUDY-Näschen. Sie hatte auf der Deutschen frühes Ausscheiden gewettet und liegt vor den selbsternannten männlichen Fußball-Fachleuten  bei uns Zuhause in der Zwischentabelle meilenweit in Führung. Ein Wellnesswochenende in der Rhöntherme winkt! Ich hingegen holte mir – wie Bayerns Sebastian – eine blutige Nase, lag nicht nur wie TORETZK®Anate als Hoffnungsträger völlig daneben. Leon – da ist doch schon der Vorname Programm für vorhersehbares Scheitern. Oder war es doch Gijon? Nein Tirana!? Iii werd‘ narrisch, der Krankl hoots gemocht – mit viel Wiener Schmääääh damals im argentinischen Cordoba. Jetzt ist Kasan der vorläufige Schluss- und negative Höhepunkt, steht auf einer Stufe mit den genannten Orten deutscher Fußball-Schmachen (ist das der richtige Plural für ein Wort, das allein im Singular schon schrecklich und schlimm genug klingt?) und bleibt auf Dauer ein festsitzender Stachel im faulen Fleisch des DFB. Mia SAMIa – dieses Motto galt überhaupt nicht für KHEDIRA. Und auch beim Ur-Bayern Thomas hat es – ganz im Gegenteil zu seinem großen Namensvetter, dem „kleines dickes Gerd“ (Zitat Tschik Cajkovski) – schon lange nicht mehr richtig geMÜLLERt. Wie soll es auch klappen, wenn unser osthessischer Lokalpatriot Muschdran Skodrafi von Jogi links liegen gelassen und zu Hause in Hersfeld bleiben musste?! Bleibt als einziger Hoffnungsträger Damian Werner, pardon, Timo WERNER natürlich – womit auch schon (endlich und leidlich) der regionale Bezug über einen PLATTENHARDTen-Bau-Träger zur heimischen Wirtschaft und regionalen Fußballszene hergestellt wäre. Um solche Groups und andere Groupies sollten wir uns nach dem vorzeitigen DFB-Debakel Sorgen machen, nicht um die miesepetrigen Last-Minute-Men-Millionarios. Denn außer dem einen KROOSartigen Freistoß in der fünften Minute der Nachspielzeit gegen dIKEA-Schweden haben jene bei ihrem zehntägigen Pleiten-, Pech- und Pannentrip nur Fußball-Müll produziert und viele offene Fragen und kaum Antworten hinterlassen.

Beantwortet habe ich indes für mich ganz persönlich die Frage nach unserem Privat-Pkw: Meinen Hyundai (der ist mindestens so gebraucht, wie die Niederlage gegen die Kims und Sons aus dem südlich vom nördlichen Reich des Bösen gelegenen freien Teil von Korea) tausche ich gegen einen schwer an Wert verlorenhabenden Bus der deutschen MANNSCHAFT ein. Bei Opel und VW kam ich in der Region personenwagentechnisch am Tag unseres historischen Ausscheidens nicht an, das Personal durfte/musste ja beim Private Public Viewing den peinlichen Auftritt von KROOS, KHEDIRA und Co. an Firmen-Fernsehern über sich ergehen lassen. Ein Exemplar des MANNSCHAFTs-Busses meinte ich schon auf dem Hof von Krah & Enders entdeckt zu haben und beim „freundlichen Empfang der WM-Helden“ am Frankfurter Flughafen glaubte ich im Hessen-Fernsehen Markus Röhner mit Oliver BIERHOFF über ein zweites verhandeln zu sehen. Ob das unterdessen schon seine beste Zeit hinter sich habende antiquierte Bus-Vehikel als Transportmittel für das Team der neuen Barockstadtspielgemeinschaft taugt und nicht doch ein schlechtes Omen abgibt? Vielleicht könnte ja der Media-Markt kompensierend für mögliche Mindereinnahmen wegen des frühen WM-Aus‘ Hightech-Bildschirme in die Rückenlehnen einbauen – das wäre (um abschließend noch mal den Jogi zu zitieren) „höchschte Qualität“ und der Blick könnte nach vorne und nicht zurück gerichtet werden. Macht das Ding! Positiver in die nähere und weitere Zukunft können nun auch wieder die Wirte im Fuldaer Bermudadreieck (und darüber hinaus) blicken, Freibier für deutsche Siege bei dieser Weltmeisterschaft müssen sie vorerst jedenfalls keines mehr ausschenken.

Getränkehändler dürften allerdings leicht geknickt dreinblicken, denn 2,75 Euro Pfand für elf deutsche Flaschen werden sie in diesen Tagen häufiger zurückzahlen müssen. Und wer sich voreilig, aus Trotz und mit persönlichen Revanche-Gelüsten eventuell mit dem Gedanken tragen sollte, sein Deutschland-Banner am Garten-Mast auf halbmast zu setzen, als Urnenunterlage zu nutzen, das Autofähnchen im Blumenbeet zu vergraben oder noch abartiger zu recyclen und  am Wochenende auf dem Grill unter einem scharf mexikanisch gewürzten Rumpsteak zu garen, dem sei unter dem Stichwort „WM-Hack“ eine vierschrittige Bastelanleitung im Internet empfohlen: die Deutschlandflagge kürzen, in drei Teile schneiden, neu (und richtig) wieder zusammenfügen – und schon hat man eine Belgien-Fahne. Für mich war das sowieso und von vorneherein der große WM-Favorit, meine Tipp-Quote habe ich ja schon eingangs verraten… Und wem das alles noch nicht genug ist und wer mit seiner Trauer überhaupt nicht zurechtkommen sollte, dem empfiehlt der Brandfulder den großen serbo-frankfurterischen  Fußball-Philosophen Steppi Stepanovic,  der nach der verkackten Meisterschaft der Eintracht seinerzeit die unvergesslichen Trostworte sprach: „Lebbe geht weiter“. Oder wie es Loddar Maddäus auf urfrängisch und PLATTENHARDT ausdrücken würde: „Wäre, wäre Fahrradkedde.“ +++

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